Ducati E-Prototyp bereits getestet

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Erster E-Ducati Prototyp.

Stramm voran geht es mit Ducatis E-Projekt. Im Oktober wurde verlautbart, ab der Saison 2023 den FIM Enel MotoE World Cup einheitlich auszurüsten, die Elektroklasse der MotoGP Weltmeisterschaft. Jetzt wurden mit einem Prototypen bereits in Misano die ersten Testrunden gedreht, der die Bezeichnung V21L trägt. Das Projekt der ersten elektrischen Ducati auf der Rennstrecke leitet Roberto Canè, Ducati eMobility Director.

Michele Pirro, Ducati Testfahrer: „Das Motorrad ist leicht und hat bereits eine gute Balance. Außerdem sind die unmittelbare Gasannahme und die Ergonomie sehr ähnlich wie bei einem MotoGP-Bike. Wäre da nicht die Geräuschlosigkeit und die Tatsache, dass wir uns bei diesem Test entschieden haben, die Leistung auf nur 70 % der Performance zu begrenzen, hätte ich mir sehr gut vorstellen können, dass ich auf meinem Motorrad sitze.“

Erste Testfahrt mit Michele Pirro.

Allgemein bestehen die größten Herausforderungen bei der Entwicklung eines elektrischen Rennmotorrads in der Größe, dem Gewicht und der Reichweite der Batterien. Dazu auch die Begrenzung des Gewichts und die gleichmäßige Leistungsabgabe während des Rennens. Ermöglicht wird dies durch ein Kühlsystem, das speziell für die Anforderungen der MotoE entwickelt wurde.

Die  Erfahrungen werden als grundlegende Unterstützung für die weitere Produktentwicklung angesehen. Ziel ist es, ein Ducati Elektrofahrzeug für den Straßenverkehr zu entwickeln, das sportlich und leicht ist und potentielle User zufriedenstellt, sobald es die Technologie erlaubt.

Fotos: Ducati

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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