Jonas Folger/BMW: Schwierige Tage in Aragon

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Die Aragon-Tests des Bonovo Action MGM-Teams waren die letzten Vorbereitungen vor dem Superbike-WM-Auftakt am Wochenende des 23. Mai. Nach guten Ergebnissen zuvor in Barcelona war Folger guten Mutes nach Aragón gekommen. Doch ein unterschiedlicher Streckencharakter wie auch andere Witterungsbedingungen bereiteten Schwierigkeiten. Folger spulte gut 130 Runden ab, fand aber nie das richtige Gefühl für die BMW M 1000 RR. 

Jonas Folger auf der M 1000 RR.

#94 Jonas FOLGER: »Dieser Test ist aus meiner Sicht ein wenig zu schnell vergangen. Es waren drei schwierige Tage hier in Aragón. Leider sind wir nicht so vorangekommen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir haben viel Verschiedenes  durchprobiert, was auch wichtig war. Doch müssen wir noch einiges aufholen. Daher wird es spannend, wenn wir in zwei Wochen wieder hierher zurückkommen. Bis dahin müssen wir die Daten analysieren und auch mit den anderen BMW-Teams abgleichen, ob sie irgendetwas gefunden oder etwas anders gemacht haben, um effizienter zu sein. Wir haben fieberhaft gesucht, aber noch nicht die richtige Lösung für diese Strecke gefunden. Wir dürfen uns aber nicht aus der Fassung bringen lassen, sondern müssen alles nochmals genau anschauen und dann am ersten Rennwochenende neu durchstarten.«

Michael GALINSKI, Teamchef: »Wir brauchen nicht lange um den Brei herumreden. Nach drei Tagen fahren wir unzufrieden nach Hause. Allerdings ist Aragón eine Strecke, auf der im vergangenen Jahr schon Probleme aufgetaucht sind. Wir haben nichts unversucht gelassen, Jonas das Bestmögliche hinzustellen. Leider war das Motorrad aber nie einem Zustand, wie es Jonas und auch wir gerne gehabt hätten. Auf den Speed der Spitze fehlten uns überall drei, vier Zehntelsekunden. Das ist auf jeden Fall zu viel. Trotzdem lassen wir den Kopf nicht hängen und werden für das erste Rennwochenende in zwei Wochen weiter arbeiten. Doch bis dahin müssen wir uns noch etwas überlegen und auch einfallen lassen.«

#AragonTest WorldSBK – Kombinierte Zeitenliste:

1. Jonathan Rea (Kawasaki Racing Team) 1’48.528

2. Alex Lowes (Kawasaki Racing Team) 1’49.182

3. Toprak Razgatlioglu (Pata Yamaha with BRIXX) 1’49.763

4. Tom Sykes (BMW WorldSBK Team) 1’49.857

5. Chaz Davies (Ducati, Team GoEleven) 1’49.913

6. Eugene Laverty (BMW, RC Squadra Corse) 1’50.604

7. Andrea Locatelli (Pata Yamaha with BRIXX) 1’50.702

8. Michael van der Mark (BMW WorldSBK Team) 1’50.781

9. Jonas Folger (BMW, Bonovo MGM Action) 1’50.815

10.) Isaac Viñales (Kawasaki, Orelac Racing VerdNatura) 1’51.724

Foto: BMW

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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