KTM History: Die gute alte Zeit

0

KTM begann im März 1953 mit dem Bau motorisierter Zweiräder, viel fehlt nicht mehr zum 70-jährigen Jubiläum. Es begann mit leichten Motorrädern, Mopeds, Fahrrädern, auch Roller und natürlich für Geländesport taugliche Geräte wurden produziert. 1991 schlitterte das Mattighofener Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten, wurde 1992 von Unternehmer Stefan Pierer durchgestartet und beharrlich zum Erfolg geführt. KTM ist heute grösster Motorradhersteller in Europa, im Offroad-Bereich eine Macht und längst auch auf Asphalt erfolgreich.

Beim Trüffeln im KTM-Archiv finden sich wunderbare Abbildungen aus frühen Jahren. Gerade weil KTM heute mit modernen Bikes sportlich über allen Wolken schwebt, lohnen sich ein paar nostalgische Blicke zurück in alte Zeiten.

Tipp: Zum Vergrößern der Bilder einfach draufklicken.

Those were the Doris Day-Days, quasi: 1962 kam der KTM Ponny II mit gebläsegekühltem Puch-Motor, die Export-Ausführung hatte ein stärkeres Sachs-Triebwerk. Der 50er Roller mit Durchstieg, Kettenkasten und abschließbarem Staufach Sitz wurde bis 1988 gebaut.
Das KTM-Penton Sixdays-Team in Garmisch-Partenkirchen 1969. Ami John Penton liess bei KTM leichte Offroad-Bikes bauen und vertrieb diese unter eigenem Namen in den USA über Jahre sehr erfolgreich. Penton in Amerika ist ein wichtiges Stück der KTM-Zeitgeschichte.
Hui, 1977: 50er KTM Hobby Automatic in der L-Ausführung mit Gußfelgen.
70er Jahre Marketing: Verglaster KTM Ausstellungswagen. Damit wurden die feschen Zweiradln 1977 überall in der Republik herumgezeigt.
Giacomo Agostini zu Besuch in Mattighofen bei KTM-Firmenchef Erich Trunkenpolz und Gattin Erika. Schaute er nur auf einen Palatschinken vorbei oder wünschte er ein geländetaugliches Motorrad zum Offroadfahren, dass es bei MV Agusta nicht gab?
Scharf: KTM Comet Grand Prix 125 RS. 1975-1977. Top ausgestattet und der Traum aller Kleinkraftrad-Aufsteiger. 17 Zweitakt-PS stark und mit 6-Gang-Getriebe.
Das KTM Werksteam 1970. Von links mit den Herren Lechner, Morawetz, Sommerauer, Stuhlberger, Reichinger und Trunkenpolz.
1967, KTM 50 Motocross, Vollgasartist Siegi Stuhlberger in Aktion.
Hoher Lenker, Stollengummis, Scrambler-Auspuff und Lampen-Gitterschutz: Eine KTM Comet Cross von 1971 als Kleinkraftrad mit heisser Offroad-Optik.
Was es alles gab: Ein KTM Flat Track Racer von 1976.
Wüster Klassiker: KTM 950 Rally, mit der Fabrizio Meoni 2002 die Dakar gewann, erstmals mit einem Zweizylinder aus Österreich. 2003 folgte die 950er Serien-Adventure.
Eine stromlinienverkleidete KTM 125 RS in Salzburg 1955, der spätere Firmenchef Erich Trunkenpolz daselbst im Sattel. Technikus Ludwig Apfelbeck hatte auf Basis eines MV-Einzylinders einen eigenen KTM-Doppelnockenwellen-Motor gebaut. Das Bike wurde überwiegend bei Wettbewerben in Austria eingesetzt.
KTM GS6-125 von 1977, eine beliebte Sechsgang-Enduro mit stabilem Rahmen und langen Federwegen. Nach gleicher Rezeptur gab es auch 175er, 250er, 350er und 400er.
Die erste KTM erschien 1953: R 100 mit 3 PS starkem 50er Zweitakt-Einzylinder von Rotax. Das Bike glänzte mit Telegabel, Seilzugstarter, Zweiganggetriebe und Schwingsattel.
Alpenfahrt 1968 in Österreich: Siegfried Stuhlberger, mehrfacher MX-Staatsmeister.
1966 ging ordentlich die Post ab: Arnaldo Farioli auf KTM GS 50 beim berühmten Wettbewerb »Valli Bergamasche« in Italien.
KTM-Messezauber damals: mit Blümchen drumherum und Bierbank zur Erhöhung.
Motocross-Ikone: Die 1974 KTM 250 des dreifachen WM-Champions Gennadij Moiseev.
1960: KTM Ponny (mit Doppelscheinwerfer), Hans und Erika Trunkenpolz in Chicago.
Staatsmeisterschaft in Großraming 1959.
Was ist hier los? Waren KTM´s schon immer zu schnell? Wurden so Tachos geeicht? Steuerte die Gendarmerie auch im Dienst die heimischen Eisen? Oder wurde hier einfach die jüngste Highend-Radartechnik im Praxis-Einsatz demonstriert?
Regen und Glitsch 1960 beim Flugplatzrennen Kottingbrunn: Erwin Lechner (45) kämpft auf KTM 125 RS gegen eine Puch.
Auf Biegen und Brechen. KTM-Fahrradrahmen im Zerreißtest.
KTM Roller Mirabell: 1956 bis 1969. Als 125er mit 7 PS und später als 150er mit 8 PS. Den Einzylinder-Zweitakt lieferte Rotax. Herrliche Karosserieform!
Der schnelle Österreicher Erwin Lechner bei der Testarbeit mit einer speziell verschalten KTM 125 RS, die beachtliche 180 Sachen erreichte. In der Hocke KTM-Firmengründer Hans Trunkenpolz, hinterm Tisch steht mit Hut sein Kompagnon Ernst Kronreif.
Drift & Slide mit weiter oben gezeigter KTM in Amerika. Am Lenker: Rick Mathew.
Baederpreis-Rennen 1955 mit dem neuen Modell KTM 125 Grand Tourist (als Nachfolger der R 125 Tourist), mit etwas über 6 PS und geschobener Vorderrad-Schwinggabel.
Straßenrennmaschine KTM 125 RS, 1957 bis ´59, Viertakt-Einzylinder mit Doppelnockenkopf, auch genannt Apfelbeck-KTM.
KTM 125 RS, ausnahmsweise mit Spikes für Eisrennen.
Willi Bauer in Sittendorf 1977 auf einer 500er KTM.
50er KTM Werksteam 1964: Lechner, Meisenbichler, Sommerauer, Braun, Priller (v.l.).
Hot: Spektakuläre Media-Präsentation der 1973er KTM Geländesport-Palette.
KTM Tarzan, 1957 bis 1960: Straßenrenner mit 8 PS starkem 125er Zweitakter, scharf geformtem 18 Liter-Tank, Vorderradschwinge, Lenkerstummeln und Höckersitzbank.
Niki Lauda war bei KTM-Events wiederholt mit von der Partie, hier 1972 bei einem Geschicklichkeitswettbewerb für VIP´s.
Schwungvoll hindurch: Farioli 1972 bei den Sixdays.
1996: Stefan Pierer illustriert die Zukunft mit leichten Viertakt-Offroadern.

Fotos: KTM

About Author

Avatar

Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

Leave A Reply