Crazy: Bagger-Racing in den USA

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Tyler O’Hara auf der S&S-Cycle Indian Challenger

Crazy? Schwer zu sagen. Jedenfalls gibt es in Amerika jetzt Rennen mit Baggern, die ja so weit von bekofferten Fulldressern nicht entfernt sind. Beim ersten „Drag Specialties King of the Baggers“ Rennen in Laguna Seca gewann Tyler O’Hara auf der S&S-Cycle Indian Challenger mit 1,9 Sekunden Vorsprung vor HD-Reiter Hayden Gillim und Frankie Garcia (RSD-Indian). Gesamt waren 11 Harleys und zwei Bikes der Häuptlings-Company am Start. Gold Wing-Hondas waren leider nicht mit von der Partie, für BMW´s R 18 kam der jüngste US-Racing-Geistesblitz wohl etwas zu früh.

Nice Vorsprung.
Die erste bekofferte Rennserie der Welt.

Indian-Manager Gary Gray grunzte zufrieden: »Tyler, Frankie und die Teams von S&S Cycle und RSD konnten der Welt zeigen, wie besonders die Indian Challenger ist. Wir könnten nicht stolzer auf sie und unser Motorrad sein«.

Eisen-Parade.

Der erste King of the Baggers Lauf erreichte in sozialen Medien Rekordzahlen, mit über zwei Millionen Aufrufen und mehr als 30.000 Facebook-Shares. Die Zukunft sieht also nicht so schlecht aus – dass das Schrankwand-Spektakel weiterhin stattfinden kann. Die Frage ist natürlich, ob das Ganze als Trend dann auch nach Europa schwappt.

Mit Gebrüll hinein in die Corkscrew.

Fotos: Indian/Brian J. Nelson/MotoAmerika

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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