Highsider LED Scheinwerfer-Ring »Frame«

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Highsider Frame Scheinwerferring für LED-Einsätze.

Daimlers Reitwagen rollte ohne Lichtanlage nur am Tage dahin, es folgten bei Motorrädern Kerzen- und Karbid-Gaslampen mit dem Charme von Grubenleuchten. Beleuchtungstechnisch ging es elektrisch weiter mit bourgeoisen Tropfenform-Gehäusen, dann wurden Zündschlösser und Tachos noch mit reingestopft. Es folgten immer größere Lampentöpfe und Streuscheiben, H4 löste die alten Faden-Funzeln ab, heutige LED-Lichtmonster begeistern mit schierer Flutlicht-Power. 

Für Nakedbikes mit Rundscheinwerfer gilt inzwischen: Je moderner der optische Auftritt, desto flacher der Lampentopf. Weil die gedrungene Optik ansehnlich wirkt und wenig Überhang an Front wie Heck fahrdynamisch vorteilhaft ist, weil damit zur Zentralisierung der Massen beigetragen wird.

Am Nachrüstmarkt sind Scheinwerfer und Scheinwerfer-Einsätze in unzähligen Variationen im Angebot, wozu die Custom-Umbauwelle tüchtig beigetragen hat. Highsider, eine Zubehörmarke von Paaschburg & Wunderlich, erweitert sein Lichttechnik-Sortiment jetzt um den innovativen Scheinwerferring »Frame«, mit dem sich diverse LED-Scheinwerfereinheiten ansehnlich platzsparend befestigen lassen. 

Krönt die Figur der ehrwürdigen 1200er Suzuki Bandit vorzüglich: Frame-R1 Side Mount mit Highsider TYP 8 LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht und Tagfahrlicht.

Beim Frame-Ring zählt jeder Zentimeter, um den Scheinwerfer möglichst eng zwischen bzw. nahe an den Gabelstandrohren zu platzieren. Also wurde das Bauteil bei der Entwicklung sehr schlank ausgeführt. Der Frame-Trägerring ist aus Aluminium CNC-gefräst, schwarz eloxiert und weist, passend zu den LED-Scheinwerfern, eine feine, weil perlgestrahlte Oberfläche auf. Erhältlich sind zwei Größen: Typ R1 für 7 Zoll-Einsätze und Typ R2 für Fünf-Dreiviertel Zoll-Einsätze. Aktuell stehen von Highsider drei 7 Zoll-LED-Lampeneinsätze und vier Varianten in 5 3⁄4 Zoll zur Auswahl.

Mit dem fast filigranen Frame-Aluminiumring besteht also die Möglichkeit, LED-Scheinwerfer-Einsätze freistehend am Motorrad zu montieren. Die schlanke Ausführung ermöglicht eine enge Einbaulage, zusätzlich wird rückwärtig eine bessere Kühlung der LED-Einheit erzielt. 

Links: Side Mount. Rechts Bottom Mount.

Zwei Befestigungssysteme stehen zur Verfügung. Zum einen als »Side Mount« zur konventionellen Verschraubung seitlich am Lampenhalter sowie als »Bottom Mount«; hier erfolgt die Befestigung unten an der Gabelbrücke.

Drei Halter-Positionen.

Die Side-Mount Halter lassen sich in drei Positionen montieren, dadurch werden 32 mm in der Einbautiefe und 46 mm in der Breite ausgeglichen. Das »Frame«-Konzept kann als Komplettsatz mit einem der angebotenen LED-Scheinwerfereinsätze geordert werden. Oder nur der CNC-Lampenring, mit entweder Side-Mount- oder Bottom-Mount-Montageteilen. 

Ergänzend noch die Abmessungen: Frame-Typ R1: Ausführung in 7 Zoll, Außen-Ø 198 mm, Tiefe 25 mm. Frame-Typ R2: Ausführung 5 3⁄4 Zoll, Außen-Ø 165 mm, Tiefe 27 mm. Und die Preisgestaltung: Der Frame CNC-Lampenring mit Halterung kostet 99,95 €. Die Preise für den Komplettsatz mit Lampenring, einem LED-Scheinwerfereinsatz (sieben stehen zur Auswahl) und Halterung beginnen ab 299,95 €. 

Bei Motorrädern mit Can-Bus-Technik sollte der Anbau keine allzu großen Hürden aufstellen. Bei Bikes mit Kabelbaum, bei dem das Endknäuel im Lampentopf ja Platz benötigt, ist Phantasie gefragt. Eine mögliche Lösung wäre, das Kabel-Gedöns geschickt verlegt unter den Tank wandern zu lassen. Oder ein Behältnis an geeigneter Stelle unterzubringen, in dem Kabelage und Stecker untergebracht werden können.

Moderne LED-Lichttechnik mit schlanker Optik.

Info-Link: www.brands4bikes.de

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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