Jubiläum: 100 Jahre Suzuki

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Die Geschichte der Marke mit dem scharfen S reicht bis ins Jahr 1909 zurück, als der gelernte Zimmermann Michio Suzuki begann, fortschrittliche Webstühle herzustellen. Daraus entstand schließlich am 15. März 1920 in Hamamatsu, Shizuoka, die Suzuki Loom Manufacturing Company, die ihr Geschäftsfeld nach und nach auf Motorräder, Automobile, Außenbordmotoren und Geländefahrzeuge veränderte. 1954 erfolgte die Umbenennung in Suzuki Motor Co., Ltd., 1990 dann in Suzuki Motor Corporation. Nun also feiert die Firma das 100-jährige Bestehen, zum Jubiläum wurde auch eine spezielle Website eingerichtet, hier der Link.

100 Jahre Suzuki: Webmaschinen, Bikes, Autos, Außenborder.

Suzukis erstes motorisiertes Zweirad war 1952 das Modell »Power Free«, ein Fahrrad mit einem 1 PS starken Zweitaktmotor mit 36 ccm Hubraum. Ein Jahr später folgte die »Diamond Free« mit 60 Kubik und 2 PS Leistung. 1954 wurde die »Colleda« präsentiert, zunächst mit 90er Viertaktherz und 3 PS Leistung, gefolgt von immer größeren Motoren.  

1955 erschien mit dem Suzulight (360er Zweizylindermotor) der erste erfolgreiche Kleinwagen. 1963 wurde der Export in die USA aufgenommen. Seit 1969 werden Motorräder in Deutschland vertrieben, zunächst über die Importfirma von Fritz Röth, später über eine eigene Niederlassung, erst in Heppenheim und schließlich in Bensheim.

Nach legendären GT-Zweitaktbikes mit Ein-, Zwei- und Dreizylindermotoren folgten ab Mitte/Ende der Siebziger Jahre auch großvolumige Viertakter der GS-Baureihe. Erstes Vierzylinderbike war die GS 750, gefolgt von der GS 1000. Die GS 400 begründete die Zweizylinder-Baureihe für die Mittelklasse, die über die Jahre in zahlreichen Variationen weiter entwickelt wurde und sich großer Beliebtheit erfreute. In den frühen 1980er Jahren sorgten die Katana-Suzukis designtechnisch für Furore. Der Zweitakt-Knaller schlechthin war die RG500 Gamma als Square-Four-Replica der Grand-Prix-Rennmaschinen. 

Sorgten in den frühen Achtzigern für Aufruhr: 750er und 1100er Katanas.

Mit den GSX-Modellen wurde auf Vierventiltechnik umgestellt, mit der GSX-R 750 debütierte 1985 die hypersportliche Gixxer-Baureihe, die sich später – um die 600er und 1000er bereichert – weltweit über 1 Million Mal verkaufen sollte. Die nackten Bandits räumten in der Naked-Szene mit Bravour ab. Die bärenstarke GSX 1300 Hayabusa sorgte für Design- und Highspeed-Diskussionen ohne Ende. Die Brot und Butter-SV650-Modelle mit V-Zweizylinder entpuppten sich als Volltreffer. DR-Big-Einzylinder und später V-Strom-Twins begeisterten die Enduro- und Adventure-Fraktionen. Mit den Burgman-Rollern wurde das Feld der großvolumigen Scooter beackert.

Suzukis heutiges Modellprogramm besteht aus der supersportlichen GSX-R 1000, nackten GSX750/1000- und SV650-Allroundern plus einer Katana, 250er, 650er und 1050er V-Strom-Adventure-Bikes, den unverwüstlichen Burgman-Scootern, feschen 125ern und 250er/450er Motocrossern.

Legendäre Suzukis im Rückspiegel:

Fotos: Buenos Dias, Suzuki, Good-Shoot.

Video von Suzuki Global via Youtube

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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