Video: Honda Racing Thanks Day 2019

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Alle beflügelt beim Honda Thanks Racing Day in Motegi.

Honda beging in Motegi seinen »Racing Thanks Day«, um seine Vollgas-Aktivitäten zum Abschluss der Saison mit rennbegeisterten Freunden der Marke zu feiern. Stattliche 17.000 Fans fanden sich ein zu dem Ereignis am 10. November, bei dem gleichzeitig 60 Jahre Motorsport der Flügel-Company begangen wurden. 1959 war Honda bei der Tourist Trophy auf der Insel Man in den internationalen Motorsport eingestiegen, später ging es auch auf vier Rädern rund. Viele der Bikes und Automobile, die über die Jahre unter namhafte Rennfahrern Lorbeeren einfuhren, sind heute im Collection-Hall Museum in Motegi ausgestellt. Beim Racing Thanks Day werden nicht nur die Fahrer, Erfolge und Aktivitäten gewürdigt, sondern auch Rennfahrzeuge aus alten Zeiten aus dem Museum gerollt und angeheizt. Das Video vermittelt einen Eindruck des Flatout-Events. 

Der Eintritt zum Honda Racing Thanks Day ist kostenlos, auch zu Fahrerlager und Boxen ist der Zugang frei. Weil das Wetter mitspielte, fiel der Andrang entsprechend hoch aus. Von der Formel 1 bis zur MotoGP, vom IndyCar bis zum Tourenwagen, vom Superbike bis zur Langstrecken-WM, von der Motocross-WM über Trial und japanische Super GT bis zur Super Formula gab es Bikes und Boliden zu bestaunen. Es wurden Demorunden und unterhaltsame Wettbewerbe abgewickelt. Ein Kartrennen zum Beispiel, das von Cal Crutchlow zusammen mit Super-GT-Rennfahrer Hideki Mutoh gewonnen wurde. Zweite wurden Mutohs Teamkollege Daisuke Nakajima und All-Japan Superbiker Takumi Takahashi. Platz 3 ging an Toro Rosso Formel 1-Pilot Daniil Kyvat und HRC Trial-Fahrer-Tomoyuki Ogawa.

Ein Rennen mit der Honda MSX125 (die in Japan Grom heisst) gewann Honda Team Asia Moto3-Fahrer Ai Ogura. Zweiter wurde FCC TSR Honda France Endurance-WM–Fahrer Mike Di Meglio und Dritter LCR-Honda-Star Cal Crutchlow. Der Erfolg im Super GT Honda Grand Prix ging an Team Kunimitsu Teamkollegen Naoki Yamamoto und F1-Legende Jenson Button. Die Super Formula Final Battle wurde von Lucas Auer gewonnen. Takuma Sato drehte einige Runden im McLaren Honda MP4/4, den Ayrton Senna 1988 zum F1-Weltmeistertitel führte. Zeitgleich durfte Cal Crutchlow die Honda NSR 500-Zweitakt-Rakete ausführen, mit der Eddie Lawson 1989 den 500er WM-Titel erkämpft hatte.

Honda Präsident Takahiro Hachigo richtete höfliche Worte an die Zuschauer: »Honda fährt schon so lange Rennen. 1959 wurden erstmals WM-Rennen bestritten, in dem Jahr wurde ich geboren! Ich möchte mich bei den Freunden, Zuschauern und Fans im Motorrad- und Automobil-Motorsport bedanken, die uns weltweit begleiten, anfeuern und unterstützen.«

Fotos: Honda, Video via Youtube.

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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