Ducati-Ausstellung in Wolfsburg

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Erste V2, mit Königswelle, ohne Desmo: Ducati 750 S.

Seit 2012 gehört Ducati zum VW-Konzern. Letzte Woche begann im Auto-Museum in Wolfsburg die Sonderschau »Ducati. Die großen Sport-Zweizylinder.« Acht Motorräder mit dem 90 Grad-Zweizylinder, gefertigt zwischen 1973 un 2017, zeigen die Bandbreite der V-Twins aus Bologna auf. 

V2-Stand 2017: Desmo, variable Steuerzeiten, 1200 Kubik und 160 PS.

Mit der Produktion von Zweirädern begann Ducati nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Meilenstein war der erste Zweizylinder-V-Motor von Ingenieur Fabio Taglioni für die 750 S, die 1973 auf den Markt kam. Bis auf dieses älteste Modell in der Sonderschau zeichnen sich technisch alle Motorräder durch die Desmodromik aus. Mit dieser aufwendigen Ventil-Zwangssteuerung lassen sich Gaswechsel exakter steuern, was sich vorteilhaft auf die mögliche Motorleistung auswirkt. 

Mit der genialen 916 begann für Ducati eine neue Zeitrechnung.

Technik und Design der V2-Ducatis wurden stetig weiter entwickelt. Die Bandbreite des Möglichen spiegeln die gezeigten Modelle von der Mike Hailwood Replica Mille über das 851 Superbike bis zur 996 S wider. Die bescheidene, aber für Motorrad-Enthusiasten sicherlich sehenswerte Ausstellung läuft den Winter über bis zum 1. März 2020. Vielleicht ein Tipp für einen Ausflug in die Dosenstadt während der Wintertage?

Fabio Taglioni, Bol d´Or 1986 in Le Castellet, beim Einsatz der ersten Vierventil-V2-Ducati mit Wasserkühlung und Einspritzung mit den Fahrern Lucchinelli/Tardozzi/Garriga.

Fotos: Buenos Dias

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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