Moto2-Weltmeister Alex Marquez

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Volltreffer: Alex Marquez, Moto2-Weltmeister 2019

Marc Marquez stellte den MotoGP-WM-Titel vorzeitig in Thailand sicher, Lorenzo Dalla Porta krallte sich in Australien die Moto3-WM-Krone und nun hat Alex Marquez den Weltmeistertitel in der Moto2-Klasse frühzeitig beim Malaysia-GP an Land gezogen. Der zweite Platz im Rennen hinter Sieger Brad Binder und vor Tom Lüthi reichte, um mathematisch alles klar zu machen; der 23-jährige Spanier hat mit 28 Zählern genügend Vorsprung in der Punktetabelle und kann auch beim WM-Finale in Valencia in zwei Wochen nicht mehr eingeholt werden.

Qualm-Frei nach dem Titelgewinn auf der Moto2-Kalex.

Alex ist der jüngere der Marquez-Brüder. Nach dem Moto3-Titel 2014 (auf Honda) hat er nun in der Moto2 (auf Kalex) seinen zweiten Weltmeistertitel eingefahren. Zuvor war er 2012 Spanischer Meister in der 125er Klasse, im gleichen Jahr debütierte er auch in der Motorrad-WM. Bis heute hat Alex Marquez insgesamt 123 Grand Prix bestritten, war drei Jahre in der Moto3 unterwegs und absolviert inzwischen seine fünfte Moto2-Saison. Auf seinem Erfolgskonto stehen 10 Siege, 31 Podestplätze und 9 Pole-Positions. 2020 wird Alex Marquez im Estrella Galicia 0.0% Marc VDS-Team weiter in der Moto2 antreten und versuchen, den Titel zu verteidigen.

Jubel mit dem Team.

Alex Marquez hat 2019 auf dem Weg zum Moto2-WM-Titel 5 Siege, 10 Podestplätze und 262 WM-Zähler eingefahren. Er ist der erste Rennfahrer, der nach dem Moto3-Titel auch den Titel in der Moto2 erobert (Bruder Marc war 125er Champion, bevor er die Moto2-Krone eroberte) und stellt für das Estrella Galicia 0.0% Marc VDS nun bereits den dritten WM-Titel sicher, nach Tito Rabat 2014 und Franco Morbidelli 2017.

Marc Marquez: »I’m happy with my race, but you can’t imagine how happy I am for my brother’s victory – he deserves it so much. It’s an incredible day but we also have to remember Afridza Munandar, a young and talented rider who we unfortunately lost. A big hug to his family and friends.«

Alex Marquez: »Ich bin glücklich und meinem Team so dankbar.  Sie haben einen tollen Job abgeliefert und mir während der gesamten Saison und vor allem hier viel Selbstvertrauen eingeimpft. Wir kamen hierher nach Rennen, bei denen ich teils ordentlich zu kämpfen hatte. Heute war knifflig. In der ersten Runde war der Vorderreifen schwer zu kontrollieren. Der Gripp war gering und von hinten hat Tom Lüthi viel Druck gemacht. Ich fühle mich wie in einem Traum und möchte diesen Moment mit dem Team genießen. Dieser Titel fühlt sich großartig an und macht mich sehr glücklich. Als ich die Ziellinie überquerte, kamen mir viele Gedanken in den Sinn, vor allem jene Leute, die mir geholfen haben. Diese Saison hat mir viel Freude bereitet. Das Team hat mir die bestmögliche Unterstützung zukommen lassen. Ich muss Teambesitzer Marc van der Straten für das Vertrauen und alles danken, was er mir seit vielen Jahren entgegenbringt.«

Fotos: Estrella Galicia 0,0% Marc VDS, DornaSports, Repsol-Media

 

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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