Einer von uns: Mario Kralemann

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Mario Kralemann drehte beim Ducati4U-Trackday-Event in Oschersleben mit einer 2016er KTM 1290 Super Duke R und einer 2013er Ducati 1098 S seine Runden. Kurzer Plausch mit dem 37-jährigen Dachdecker und Zimmermann aus Herford.

Mario Kralemann, KTM 1290 Super Duke R

Fährst neben den Trackdays auch noch auf der Strasse? 

Mario: Ich fahre immer schon Motorrad, weil es Spass macht, mit einem Roller fing es an, dann ging es mit Bikes weiter. Man kann super abschalten, es ist mein Ausgleich, ich bin selbstständig, mein Arbeitstag endet also nicht um 6 Uhr, der Samstag gehört auch dazu. Für die KTM habe ich sogar Packtaschen, mit meiner Herzdame hinten drauf ging es auch schon durchs Erzgebirge auf Tour.

»Die Super Duke wird jetzt auf der Rennstrecke das erste Mal bewegt, sonst bin ich immer Ducati gefahren. Die KTM geht mega, allerdings sind Traktionskontrolle und Racing ABS drin; ich habe bei der Ducati zwar Schaltautomat und Traktionskontrolle nachgerüstet, das funktioniert aber nicht so gut, muss man halt purer damit fahren. Die KTM ist sehr einfach zu steuern, deswegen bin ich schneller damit. Andererseits hatte ich hier den Vergleich mit der Panigale V4, so tierisch wie das geht, keine Chance dagegen, das hat mich doch überrascht.« 

»Ich bin jetzt das dritte Mal bei Ducati4U. Letztes Jahr hier in Oschersleben war Reinhard mein Instruktor, das hat mich weit nach vorne gebracht. Im Frühjahr war ich am Nürburgring, da war das Wetter bescheiden, ich bin die Duc mit Regenreifen gefahren, bei nur 8 Grad. Aber ich wollte einmal Regenreifen ausprobieren und es hat gut geklappt, man kann mit Knie am Boden fahren. Also lässt sich so ein Event auch im Regen wahrnehmen, weil bezahlt ist es ja.«

»Ducati 4U ist immer super organisiert, nette Leute, gute Instruktoren, die richtig Ahnung haben, das Schräglagentraining mit dem Stützrädern am Bike fahren habe ich auch absolviert, auch das war sinnvoll. Es gibt aber auch andere gute Anbieter, TripleM oder Bike Promotion zum Beispiel sind auch prima. Wichtig ist, dass die Gruppen auf Grund der Rundzeiten zum Mittag neu eingeteilt werden, damit die ganz Schnellen nicht mit den Langsamen zusammenfahren.«

Foto: Buenos Dias

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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