Neuer Jet-Helm: Schuberth M1 Pro

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Schuberth offeriert mit dem M1 Pro einen neuen Jethelm, der mit und ohne Visier gefahren werden kann. Die Schale ist aus Glasfasern gefertigt; diese werden von Robotern geschnitten in eine heizbare Form eingeblasen und unter Zusatz von Harz unter hohem Druck zur Helmschale gebacken. Die Aerodynamik mit Belüftungshaube wurde im Windkanal entwickelt, wobei die Luft im Nackenbereich und nicht am Hinterkopf ausströmt. Eine herunterklappbare Sonnenblende ist integriert. Der Kinnriemen ist mit einem Ratschenschloss ausgestattet, die Kinnriemenlänge kann beidseitig angepasst werden. Die Innenausstattung ist herausnehmbar und waschbar.

Das auffällig große Visier gestattet verzerrungsfrei quasi Cinemascope-Aussicht und ist tief heruntergezogen. Angeboten werden fünf Visiertönungen: klar, leicht getönt, stark getönt, silber und blau verspiegelt. Das Visier kann mit zwei Handgriffen gewechselt oder gegen eine umlaufende Abdeckung in Titan oder Matt Schwarz für offenes Fahren ausgetauscht werden. Der Helm ist vorbereitet für Bluetooth-Kommunikation. Mikrofon und Lautsprecher für das Kommunikationssystem SC1M und SRC M1 sind bereits vorinstalliert. Damit bringt es der Kopfschutz auf ein Gewicht von 1.450 Gramm.

Der Schuberth M1 Pro entspricht der Prüfnorm ECE R 22.05, ist mit drei Uni-Farben und zwei Dekoren sowie sechs Größen von XS bis XXL erhältlich. Zwei unterschiedlich große Helmschalen unterstützen Passform und sicheren Sitz. Die Uni-Varianten kosten 439,- Euro, die Versionen mit Dekor 539,- Euro.

Fotos: Schuberth

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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