Ausprobiert: Pavillon/Rennzelt von XLmoto

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Outdoor-Palast für den Fuhrpark – fehlt nur noch die Rennstrecke.

Ein Dach über dem Kopf ist unbezahlbar. Als Rennzelt bei Trackday-Ausflügen. Als Pavillon im heimischen Garten bei jedem Anlass zum Feiern. Bei Events, wenn man mit Hänger oder im Transporter anreist und überall unterwegs, wo man sein Camp aufschlagen möchte. Seine Sachen zusammen halten, Schutz vor zuviel Sonne oder bei Regenschauern. Home, sweet home – zwischen den eigenen Wänden. Genau dafür ist das Rennzelt von XLmoto gedacht und gemacht. Drei mal drei Meter gross und supergünstig zur Markteinführung derzeit (die bis zum 21.4. läuft): 59,99 Euro ohne Seitenwände, 79,99 Euro mit drei Seitenwänden, zuzüglich 9,99 Euro Versand. Regulär liegt die Kalkulation bei 169,99 Euro ohne und bei 229,99 Euro mit Seitenwänden.

Gestänge auseinander ziehen und Dach drüber.

Im Video ist das Zelt im Handumdrehen aufgebaut. Beim ersten Gasgriffsalat-Unpacking und Kennenlernen und Fotografieren verstrichen ein paar Sekunden und Minuten mehr. Grundsätzlich kann man sagen: Je öfter man das Zelt aufbaut, desto schneller gehts: Das Stahlgerüst wie eine Harmonika auseinanderziehen bis es einrastet. Dach überstülpen, die vier Standbeine ausfahren, Seitenwände ansetzen und per Rundum-Klett verbinden, fertig.

Schon fertig, fast.

Beine und Stangen sind aus Stahl, deshalb ist das Zelt mit 33 kg auch kein Leichtgewicht. Vorteil der Solidität: das Konstrukt steht sicher. Bei Wind und Wetter scheint zusätzliches Abspannen dennoch empfehlenswert. An den Dach-Ecken sind Laschen vorgesehen, an denen Schnüre befestigt werden können. An den vier Beinenden sind Bohrungen, um Haltenägel anzubringen. Auch Zeltgewichte könnte man über die Platten an den Fußenden legen; oder Sandsäcke anbringen. Was immer man dafür als sinnvoll erachtet, das Zubehör dafür gilt es extra zu kaufen.

Black cars look better in shape – gilt auch für Zelte.

Dach und Wände sind aus wasserfestem und PU-beschichtetem Polyester gefertigt. Werkzeug zum Aufbauen ist nicht notwendig. Voll ausgefahren ist das Zelt satte 3,20 Meter hoch, dabei beträgt die untere Deckenhöhe 2,12 Meter, über mangelnde Kopffreiheit gibt es also nix zu meckern. Das zusammengefaltete Gestänge ergibt ein Packmaß von 30 cm mal 35 cm mal 1,65 Meter. Das Ganze lässt sich nach dem Abbau in einer geräumigen, dünnen Tragetasche verstauen, die zum Lieferumfang gehört. Eine Bauanleitung liegt dem Rennzelt nicht bei – ist auch nicht notwendig, weil Auf- und Abbau erklären sich selbst.

 

Lieferbar ist das Rennzelt von XLmoto nur in Schwarz. Wenn der Salat sich etwas wünschen dürfte, dann eine farbige Variante, sattes Rot oder fesches Blau. Sinnvoll wären evtl. noch ein paar Ösen am Boden der Wände, um diese bei Wind besser fixieren zu können. Unterm Strich überzeugt das Rennzelt: Viel Platz und praxisgerechter Schutz gegen Wind und Wetter bei Outdoor-Ausflügen zu einem unschlagbaren Preis.

So erfolgt die Anlieferung.

Gestängepack, Dach, drei Seitenteile und Tragetasche.

Und so wird verstaut und transportiert.

Info-Link zum Rennzelt von XLmoto

Fotos: Buenos Dias

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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