Hausmesse bei Paaschburg & Wunderlich

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Im Eingangsbereich.

Sich für Firmen, Namen und Produkte interessieren, ob bekannt oder weniger geläufig, ist spannend, wenn man genügend Neugier mitbringt und lässt sich am besten mit »trüffeln« umschreiben. Das funktioniert bei großen Messen wie bei informellen Veranstaltungen wie Hausmessen oder Partnertagen. Letzeres fand bei Paaschburg & Wunderlich statt, eine Handelsunternehmung für Motorradzubehör in Glinde bei Hamburg, die ihre Händlerschaft mit Ware unzähliger Hersteller und mehrerer Eigenmarken beliefert.

Verkabelungskünstler auf der Livebühne: Hier wird ein CAN-BUS-fähiger Widerstand mit DIP-Schaltern von Highsider verbaut, der den Anbau elektronischer Bauteile (z.B. Blinker) erleichtert und Fehlermeldungen im Cockpit vermeiden hilft. Entsprechende Tutorial-Videos sind auch im hauseigenen Youtube-Channel eingestellt.

Wo sonst LKW´s in einer Halle ent- und beladen werden, hatten etwa zwanzig Hersteller und Anbieter ihre Stände mit überschaubarem Aufwand aufgepflanzt. Dazwischen flanierten geladene Motorradhändler umher, um sich auszutauschen und über Produkte zu informieren. Außerdem bestand Gelegenheit, Fachvorträge zu Neuheiten oder relevanten Themen (Umbauten und TÜV-Abnahmen, Know-how zu Elektronik-Bauteilen, Wissenswertes über Schmiermittel etc.) zu lauschen oder die Darbietungen auf einer Livebühne zu Um- und Anbauten zu verfolgen.

Sperriger Name, sachliches Packaging: Am Stand bei Marston-Domsel.

Zuerst ging es an den Stand von Marston-Domsel, kurz MD. Die Firma mit dem sperrigen Namen aus dem Eifelort Zülpich ist Spezialist für Dicht-, Klebe- und Sicherungs-Produkte. Die Chance, dass Sie als Leser und Do-it-Yourselfer ein Dichtmittel oder eine flüssige Schraubensicherung aus diesem Hause verarbeitet haben, ist durchaus hoch. Weil manche Marken und Shopketten hier gerne allerlei nützliche Produkte unter Eigennamen (aka Private-Labeln) abfüllen lassen.

Zum Thema flüssiger Schraubensicherung. Erleuchtend ist, dass MD etwa nicht nur einfach zwischen mittelfest und hochfest (demontierbar) unterscheidet, sondern auch bei der Viskosität – also niedrigviskos, mittelviskos und hochviskos. Warum? Weil bei Gewindeverbindungen aus Metall natürlich auch das Spaltmass eine Rolle spielt. Kleine Schrauben in Instrumenten oder Armaturen benötigen ein anderes Spaltfüllvermögen als große Schraubverbindungen an Motoraufhängung oder Hinterradachse. Deswegen ist die Auswahl bei flüssiger Schraubensicherung überaus beachtlich. Eine Übersicht über die verschiedenen Typen und Verpackungsgrößen sowie detailierte Infos zu erforderlichem Losbrechmoment oder der Temperaturbeständigkeit oder der Dauer bis zur Funktionsfestigkeit finden sich unter diesem Link.

Schraubensicherung: Das Mittel 541.241 mit blauem Verschluss (niedrigviskos, mittelfest, demontierbar, passt für Gewinde bis M12. Das Mittel 581.242 mit grünem Verschluss (hochviskos, mittelfest, demontierbar) passt für Gewinde bis M24. Das Mittel 585.243 mit weissem Verschluss (hochviskos, mittelfest, demontierbar) passt für Gewinde bis M36. Das Mittel 641.270/1. mit gelbem Verschluss (mittelviskos, hochfest, schwer demontierbar) passt für Gewinde bis M20. Das Mittel 642/272 mit rotem Verschluss (hochviskos, hochfest, schwer demontierbar) passt für Gewinde bis M36.

Hylomar ist als dauerelastische Dichtmasse für Motoren- und Gehäuseteile vielen ein Begriff, dank gelber Verpackung, blauer Paste und dem Hinweis auf einen namhaften Autohersteller. Früher wurde dieses Produkt bei MD produziert und abgefüllt, inzwischen bei einem anderen Hersteller in England. Dafür gibt es bei MD (neben etlichen anderen Dichtmittel-Produkten) die dauerelastische Dichtmasse Marston. »Die ist besser und kann mehr«, sagt Andreas Schandow, Spezialist für Anwendungstechnik, und verweist auf ständige Forschung und -Weiterentwicklung. Die Marston-Dichtmasse ist beständig gegen Öle, Fette, Treibstoffe, Wasser, Gas und Frostschutzmittel, glänzt mit einem thermischem Einsatzbereich von  -55° C bis +270° C, kurzfristig sogar bis bis +300° C und funktioniert bei Kombinationen aus Metall-Metall, Metall-Kunststoff sowie Kunststoff-Kunststoff.

Dauerelastische Universaldichtung Marston und (das kennzeichnungsfreie) Marston Free.

Einen neuen Sofortkleber hatte Marston-Domsel außerdem anzubieten: MD Glue Rapid Secure. Eindrucksvolle Demo: Ein Tropfen auf einen Plastikstreifen ergibt einen Ring, der sich nach 5 Sekunden Trockenzeit nicht mehr auseinanderziehen lässt, wenn zwei erwachsenen Männer in Fingerhakelmanier daran ziehen. Die Scherfestigkeit ist quasi subito überragend, auch wenn der Zauberkleber erst nach 24 Stunden final ausgetrocknet ist. Weitere Pluspunkte: MD Glue Rapid Secure ist geruchlos, kennzeichnungsfrei, blüht am Rande der Klebestelle nicht aus und eignet sich auch für poröse Materialien.

Lenker, Sturzbügel, Gepäckträger und mehr entstehen bei Fehling, immer aus Stahl.

Fehling-Lenker in Hülle und Fülle.

Fehling ist eine alt eingesessene Marke, die man einfach kennt, für Lenker, Gepäckträger und Rohrkonstruktionen für zahlreiche Motorradmodelle. 20 Personen fertigen in Wickede im Ruhrgebiet alles inhouse, erzählt Peter Kröger am Stand, auch die Verchromung erfolgt in der eigenen Galvanikabteilung. Nur die Polster für Sissy-Bars werden zugeliefert, von einer Firma gleich um die Ecke, zuverlässig, passgenau und sauber verarbeitet, nach nicht so tollen Erfahrungen mit diversen Billiglohnländern. Aluminium wird bei Fehling nicht verarbeitet, ausschließlich Stahl. Angefangen hat Firmengründer Ernst Fehling 1945 mit Metall-Gerätschaften für die Ernte und Verarbeitung von Kartoffeln, danach folgten Fahrradprodukte und schließlich Motorradartikel. Dabei ist es bis heute geblieben. Die Auswahl an Chromlenkern für alle Motorradgattungen geht bei Fehling praktisch gegen unendlich – beeindruckend.

Neuer, bunter Look für Batterien von Intact.

Am Stand von Intact Batterien gab es für die verschiedene Batterie-Typen (Classic, AGM, Gel, HVT, Lithium) neu ein einheitliches Design mit verschiedene Farben zur besseren Unterscheidung. Ich fragte Vertriebsleiter Frank Geiling und Mitarbeiter Bernd Machhein nach dem idealen Handling über die Winterpause. Antwort: Am besten ein schlaues Ladegerät oder eine Art Ladecontroller anschliessen, der permanent lädt und entlädt. Wer die Batterie nicht über die Wintermonate beschäftigt, sollte diese vor dem Einlagern zumindest voll laden. Nur bei Lithium-Batterien ist das Winterhandling im Prinzip egal, diese lassen sich einfach für eine Weile außer Betrieb nehmen, ohne Schaden zu nehmen.

Heinz-Bikes: feine Anbauteile, nicht nur für Custom-Bikes.

Bei Heinz-Bikes aus Berlin gab es hochwertiges, pfiffig durchdachtes Zubehör für Custom-Bikes zu entdecken. Schlanke LED-Blinker, die sich passgenau unter Harley-Armaturen bauen lassen und bündig abschliessen. Formschöne Winglet-Blinker für die Montage am Heckfender und sogenannte Gabelblinker, die sich außen an Gabelrohren befestigen lassen. Außerdem GfK-Teile, mit denen sich Schutzbleche und Tankflanken kunstvoll aufwerten (extenden) oder Packtaschen stretchen lassen, dazu diverse Spoiler, Cover und Dashboards. Der Hit jedoch waren cleane All-in-One-Kennzeichenhalter, aus Alu gefräst, mit integrierten LED-Blinkern, Brems- und Rücklichtfunktion sowie wahlweise mit oder ohne Kennzeichenbeleuchtung, die auch an Naked- oder Sportbikes eine Zierde darstellen. Bei einer Version wird das aufgesetzte Kennzeichen unsichtbar verschraubt, bei einer anderen durch eine Slip-Inn-Öffnung von unten eingeschoben. Bei den Abmessungen gibt es Varianten für Nummernschilder aus Deutschland (180 x 200 mm), Österreich (210 x 170 mm) oder der Schweiz (180 x 140 mm). Heinz-Bikes-Custom-Parts existiert gerade mal 6 Jahre. CEO Marc Schaumburg erzählte, dass er nicht nur großen Wert auf Design und die Qualität lege, auch auf die Verpackung seiner Artikel; in gewisser Weise sei Apple hier Vorbild, was vielleicht daran liege, dass seine Gattin bei ebendieser Firma im Marketing arbeite.

Ibex (englisch für Steinbock) verarbeitet in Dresden Stahl zu allerlei Zubehör und offeriert auch bunte Farben.

Zubehör-Anbieter Ibex stellt solides Metall-Equipment wie Sturzbügel, Motorschutz, Gepäckkoffer, Lampengitter und Krümmerprotektoren her. Besonderes Kennzeichen der Firma aus Dresden sind aufwändig gebogenes und besonders eng an der Karosserie geführtes Rohrwerk sowie neben Schwarz und Silber auch bunte Beschichtungen. An der ausgestellten GS-Boxer-BMW glänzte der Motorschutz in Blau, an einer Honda Africa Twin erstrahlten die Schutzbügel für Verkleidung und Motor in Rot, ebenso der Motor-Unterschutz. Ibex ist übrigens die englische Übersetzung von Steinbock; wer dahinter eine robuste Ausführung vermutet, die manchen Knuff wegsteckt, liegt damit richtig.

Bei Hepco & Becker: Xceed Koffer/Topcase plus schützendes Rohr-Anbauteile für die jüngste GS.

Legacy-Taschen jetzt auch in Schwarz.

Bei Gepäck- und Zubehörspezialist Hepco & Becker war eine BMW R 1250 GS bereits mit Koffern und Topcase der neuen Xceed-Serie ausgestattet, dazu gab es passgenaue Schutzbügel für den Shift-Cam Boxer und die oberen Bodyparts. Ebenfalls bemerkenswert: Ebenso stabile wie hübsche (blau lackierte) Lenkerschutzbügel vor den Protektoren. Entwickler/Prokurist Nils Arnold präsentierte außerdem die fashionablen Legacy-Taschen aus robustem Canvas-Gewebe, die zu bekanntem Olivgrün zukünftig auch in Schwarz zu haben sind.

 

Kettenpflege auf vielerlei Art bei Schmiermittel-Company Putoline.

Putoline Motorcycle Oil ist eine holländische Schmiermittelfirma, die bald 50-jähriges Jubiläum begeht. Der Gründer hiess Jan Put und war ein begeisterter Motorradrennfahrer. Putoline Oil liefert ausschließlich Produkte für motorisierte Zweiräder, inzwischen in 40 Länder! Das Produktsortiment umfasst Motorenöle für Zwei und Viertakter (mineralisch/synthetisch/auf Nano-Basis), Gabel-, Stoßdämpfer- und Getriebeöle sowie Bremshydraulik-Fluids, dazu Pflege- und Reinigungsmittel, Kraftstoff-Additive, Kühlflüssigkeiten, diverse Kettenschmiermittel (auch auf Drytec-Teflon-Basis), Fette sowie Reinigungs- und Pflegemittel. Also eigentlich alles, was man als Motorradfahrer braucht. Produktmanager Simon Kamper merkte überzeugt an: »Wer unsere Produkte einmal ausprobiert hat, kommt wieder. Die Kundenzufriedenheit bei ist Putoline extrem hoch.«

MRA: Spoileraufsätze für Scheiben.

Bei MRA, dem Spezialisten für Kunststoff-Windscheiben, gab es mehrere Displays und zwei Scheiben-Exponate mit obenauf geklemmten verstellbaren Spoilern für schwere Tourenbikes. »Bei MRA stecken zwei Neuheiten in der Pipeline«, erklärt Mitarbeiterin Cornelia Triebler und bat um etwas Geduld. »Die eine wird schon bald der Öffentlichkeit präsentiert, die zweite folgt etwas später.«

Bei Highway Hawk: Bodenständig.

Bei Highway Hawk, einem Zubehör-Anbieter aus Holland, musste ich an eine mörderaufwändige Katalog-Fotoproduktion zurückdenken, die vor etlichen Jahren durchgezogen wurde, mit Hardcore-Choppern, mondänen Fotomodells, Visagisten, Studio-Lichterzauber und Rauchkanonen. Auf sympathische Weise low-key war der Ansatz hier: Auf Paletten und Displayständern waren Lenker, Auspuffdämpfer, neue Leder-Packtaschen, Custom-Sitzbänke, Gummigriffe, Kennzeichenhalter, Schutzbleche und Auspuff-Wickelbänder ausgebreitet.

Das Angebot von Axel Joost Elektronik.

Elektronische Helfer und Bauteile waren bei Joost-Elektronik ausgestellt. »Brake 2 flash« zum Beispiel ist ein nachrüstbarer Bremslichtmodulator, der bei hartem Verzögern das Bremslicht zusätzlich blinken lässt, um die Aufmerksamkeit beim nachfolgenden Verkehr zu steigern (Honda hat in die CB1000R etwas Vergleichbares serienmäßig eingebaut). Den Umbau auf einen digitalen Kabelbaum ermöglichen zwei »C-Boxen (Rear + Front)«, die nur über einzige Steuerleitung verbunden sind. Umbau von Schaltern auf Tasten, diverse Blinker- und Lastrelais, auch Automatik-Umschaltung von Scheinwerfern mit Tagfahrlicht zu Abblendlicht oder Remote-Steuerungen diverser elektrischer Funktionen – Joost hat für etliche Konstellationen elektronische Problemlöser entwickelt.

Am Koso-Stand war ein ganzes Arsenal an digitalen Cockpits (teils mit analog anzeigenden Tachos) und elektronischen Anzeigen ausgebreitet. Auch LED-Scheinwerfer gehörten mit dazu.

Technoides in der LSL-Vitrine.

Weil so herrlich, nochmal in gross: LSL-Rastenanlagen-Fräskunstwerk für alle R NineT-Boxer.

Ein Teil des LSL-Programms, das von Paaschburg & Wunderlich seit einem Jahr vertrieben wird, war hinter Vitrinenglas zu bewundern: Konifizierte Aluminium-Lenker in vielen Formen und Farben, dazu passende Aufnahmeböcke, Griffgummis, Fussrasten bis hin zu kompletten Rastenanlagen, schön gefräst, Sportlenker, Brems- und Kupplungshebel sowie durchdachte, weil auf Trägerplatten montierte Crash-Protektoren. LSL-Gründer Jochen Schmitz-Linkweiler war, begleitet von seiner rechten Hand, Kai Friedrichsen, vor Ort und hielt nicht nur einen Vortrag über Lenkertechnik und Montagetricks auf der Live-Bühne. Im Gespräch später erzählte er auch, das in Kürze einige neue und überarbeitete Produkte auf den Markt gebracht werden – allzu lange wird es nicht mehr dauern. Mit seiner Entscheidung, sich in Krefeld nurmehr auf die technische Konstruktion neuer Produkte zu konzentrieren und den kaufmännischen Bereich in die Hände der hanseatischen Partner zu geben, ist er überaus glücklich und zufrieden.

LSL-Gründer Jochen Schmitz-Linkweiler: Nicht nur in seinem Element, wenn es um Lenkertechnik geht.

Shinyo ist eine Zubehör-Hausmarke von P&W, Highsider ebenso, wobei letztere bei technischem Motorradzubehör eher in den Premium-Bereich zielt. Produktmanager Volker Eisele stellte in einem Vortrag etliche Neuheiten vor. Ein paar Bildbeispiele:

Die meisten Kunden, zumindest in Deutschland, wünschen schlichte, einfarbige Spiegel. In anderen Ländern ist die Nachfrage nach geschmackvollen Farbtupfern ausgeprägter. Deswegen gibt es den neuen Lenkerspiegel Wave von Highsider auch mit farbig eloxierten Aufnahme/Verstell-Elementen. Beachtenswert auch: Die geriffelte Struktur auf der Rückseite und der luftig wie ein Schalthebel durchbrochene Spiegelarm.

Neue Formen und neue Oberflächen, teils mit Leuchtstreifen: Stealth-Spiegel in etlichen Ausführungen.

Enterprise-EP1: Ein neuer Lenkerendenspiegel mit farbig wählbaren Inlays für die Rückseite.

Der neue CNC-Hebelschützer von Highsider weist nicht nur stumpf nach vorne, sondern leicht nach innen und kann außerdem zusammen mit einem Lenkerendenspiegel verbaut werden.

Pfiffig und variabel montierbar: Der Shorty 2 Pro von Shinyo als Blinker oder 3-in-1-Rückleuchte (Bremslicht, Blinker, Rücklicht) kann wahlweise waagrecht oder senkrecht verbaut werden.

Shinyo Sora: ein Sequenzblinker , wahlweise getönt oder verspiegelt.

Bunt und fashionabel bis extravagant: Neuer Bronx-LED-Miniblinker, mit fein sandgestrahltem Alu-Gehäuse.

Interessant: Highsider Typ 8, ein neuer LED-Scheinwerfer mit sichelförmigem Tagfahrlicht plus Kurvenlicht, das bei Schräglagen über 10 Grad rechts und links unten automatisch zusätzlich aktiviert wird.

Der neue Dual Stream ist ein LED-Mini-Hauptscheinwerfer mit Abblend- und Fernlichtfunktion. Der leuchtende Außenring dient als Standlicht.

Dezent dekorativ: Blinker Enterprise-EP1 mit farbigem (schwarz, rot, silber oder gold) Inlay.

Eloxierter Aluring als Farbtupfer am Lenkerende gefällig? Schwarz, silber, rot oder gold.

Wer das Heck clean wünscht: CNC-gefräste Kennzeichenplatten; ein Universalhalter gehört dazu.

Geistesblitz: Extend, ein längenverstellbarer Lampenhalter, von 35 mm bis 90 mm.

Abschließend folgte noch ein Rundgang durch alle Abteilungen der Firma mit Vertriebs-Manager Carsten Hinrichs. Paaschburg & Wunderlich begann einst mit dem Handel von Ersatzteilen, die aus zerlegten Maschinen, gebraucht wie neu, stammten. Beide Gründer sind inzwischen verstorben, aber die Firma ist in guten Händen. Knapp 60 Mitarbeiter handeln, entwickeln, fertigen und vertreiben inzwischen Motorradzubehör aus allen Bereichen. Im stattlichen Hauptlager neben dem modernen Firmengebäude stapelt sich die Ware über zwei Etagen, nebenan in einer zweiten Halle in Hochregalen sogar bis unters Dach.

Hochregal-Lager bei Paaschburg & Wunderlich: Ware bis unters Dach.

Der Betrieb brummt. Der Löwenanteil des Geschäfts wird über Fachhandel und Motorradgeschäfte abgewickelt, das soll auch so bleiben; lediglich 10 % gelangen über den hauseigene Online-Shop www.brands4bikes.de auf direktem Weg in Kundenhand.

Konfektionierung von Crash-Pads.

Wenn Hanseaten Handel betreiben, so die gängige Auffassung, passt alles zusammen. Die Ware, der Stil, das Handling, vom Konzept bis zur Abwicklung, alles wirkt stimmig. So wie es richtig ist und sein soll. Diesen Eindruck jedenfalls nahm ich vom Besuch der Hausmesse bei Paaschburg & Wunderlich mit nach Hause.

Fotos: Buenos Dias

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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