Dakar Rallye 2019 vor dem Start

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Die KTM-Werkstruppe: Sam Sunderland, Toby Price, Matthias Walkner, Luciano Benavides.

Nach einer Auftaktzeremonie am Sonntagabend startet am Montag, dem 7.1. dann in Lima (Peru) in Südamerika die 41. Auflage der berühmten Dakar-Rallye. Die Route umfasst 10 Etappen und führt über 5.500 Kilometer, davon sind 3.000 km gezeitete Sonderprüfungen. 70 Prozent der Strecke führen durch sandige Desert- und Wüsten-Gegenden. Durchhaltevermögen, Navigationskunst und Zuverlässigkeit dürften wie immer ausschlaggebende Rolle spielen.. Die Zielankunft wird am 17.1. sein, wieder in Lima. Das Starterfeld besteht aus 334 Fahrzeugen und insgesamt 534 Fahrern und Beifahrern: 167 Motorradfahrer und Quads, 126 Autos sowie 41 Trucks. Die Teilnehmer stammen aus 61 verschiedenen Nationen.

Honda-Streitmacht mit Paulo Gonçalves, Kevin Benavides, Ricky Brabec, Joan Barreda, José Ignacio Cornejo.

Die Offroad-Spektakel bleibt innerhalb Peru, Landesgrenzen nach Bolivien oder Chile werden heuer nicht überschritten. Neu ist auch, dass die Startreihenfolge nicht durchweg nach den Ergebnissen des Vortages erfolgt; zweimal gibt es Massenstarts à la Motocross, an einem Tag fahren dazu die Autos als Erste los und nicht die Motorräder. Vor dem Ruhetag zur Hälfte der Rallye ist eine Marathonetappe über zwei Tage eingeplant, bei der die Teilnehmer ihre Maschinen am Abend im Camp nur selbst servizieren bzw. reparieren dürfen. Eine Neuerung ist auch, dass Teilnehmer, die frühzeitig mit einem technischen Defekt eigentlich ausgeschieden sind, nach erfolgter Reparatur nach dem Ruhetag weiterfahren dürfen, dann allerdings in einer eigenen Wertung.

KTM factory riders Laia Sanz und Mario Patrao.

KTM hat die letzten 17 Dakar-Rallyes gewonnen, Honda wird erneut versuchen, gegen das orange Offroad-Bollwerk aus Österreich anzurollen. Der Kampf der Werke dürfte auch 2019 wieder im Vordergrund stehen, neben den Leistungen der zahlreichen Privatfahrer, die ihr Glück bei der unverändert wichtigsten Rally suchen und in erster Linie durchhalten und ankommen wollen.

Foto: Honda, KTM/Sebas Romero

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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