Colin Edwards Akrapovič-Botschafter

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Der Superbike-WM-Fight 2002: Colin Edwards gegen Troy Bayliss. Der Amerikaner setzte sich durch und holte den zweiten Titel auf der V2-Honda.

Colin Edwards wird künftig der erste Akrapovič-Markenbotschafter sein. Damit setzt er die lange Geschichte und das gute Verhältnis fort, welches er als Rennfahrer über Jahre mit dem slowenischen Unternehmen pflegte. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Amerikaner der erste Fahrer war, der für Akrapovič einen WM-Titel feierte, als er für Honda den Superbike-WM-Titel auf einer VTR1000 gewann, erstmals 2000 und zum zweiten Mal 2002. Inzwischen stehen für die Marke über 100 Weltmeister-Titel zu Buche, onroad wie offroad.

Check-up: Adlerauge Colin Edwards schaut genau hin.

Edwards Engagement ist für die Trusted-By-Champions-Philosophie des Unternehmens von Bedeutung, weil er Akrapovič Abgasanlagen nicht nur in der Superbike-WM benutzte, sondern auch während seiner MotoGP-Jahre. Dazu gewann er die 8 Stunden von Suzuka. Bis zu seinem Rückzug 2014 setzte Edwards auf Akrapovič Komponenten. Dabei ragen sein Input, sein Einsatz und sein Know-how auf Maschinen verschiedener Hersteller und in zahlreichen Rennserien heraus.

Edwards wird die Vorteile der Akrapovič-Produkte also in Zukunft kommunizieren helfen. Dazu zählen unter anderem Performance, Gewicht, Zuverlässigkeit und Innovationen. All dies hat der Texaner im Laufe seiner Karriere selbst erfahren und weiß daher bestens über die Vorteile Bescheid, die im Renneinsatz damit erzielt werden können.

2000 zog Colin Edwards den ersten Superbike-EM-Titel mit der VTR1000-Honda an Land, für die Akrapovic eine Auspuffanlage nach anderen entwickelte.

Bisher hat Edwards den Akrapovič Hauptsitz in Ivančna Gorica und die Produktion in Črnomelj besucht. Seine erste Aktion als Markenbotschafter war ein Auftritt als Gast bei der Neujahrsfeier für alle Mitarbeiter der Marke. Dazu wurde ein Konferenzraum nach ihm benannt. Edwards enthüllte gemeinsam mit Igor Akrapovič eine Gedenktafel, die an seine Erfolge erinnert und insbesondere an ihn als ersten Weltmeister für die Marke.

Colin Edwards: »Es ist eine Ehre für mich, Akrapovič Markenbotschafter zu sein. Ich war beeindruckt von den Produktionsstätten, als ich hier zu Besuch war. Akrapovič ist ein Top-Unternehmen, mit dem man gerne in Verbindung gebracht wird. Alles ist auf höchstem Niveau. Wir planen schon jetzt zahlreiche Aktionen, um die Marke zu repräsentieren.«

Nicht jeder Rennfahrer darf sich über einen nach ihm benannten Konferenzraum freuen.

Igor Akrapovič: »Colin Edwards ist für uns etwas Besonderes. Ich erinnere mich sehr gut daran, dass wir in der Saison 2000 über 40 Anlagen für sein Motorrad anfertigten, weil Honda den V2-Motor ständig weiterentwickelte und auch wir ständig Anpassungen ausführen mussten. Das bedeutete enorm viel Arbeit, aber es war es wert, wenn man der Beste sein will. Am Ende gewannen wir unseren ersten Titel. Ich bin froh, dass Colin nun Teil der Akrapovič Familie ist und wir freuen uns darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten.«

Texas Tornado: Ein sehr junger Colin Edwards, 2000 in Hockenheim.

Fotos: Buenos Dias, Akrapovic

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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