Hall of Fame für Suzukis Mitsuo Itoh

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Itoh 1963 mit der Suzuki 50: Erster und bis heute einziger japanischer TT-Siegfahrer.

Der Japaner Mitsuo Itoh, Ex-Rennfahrer und langjähriger Entwickler in Suzukis Rennabteilung, wurde am Wochenende des 15. Dezember 2018 in die Hall of Fame der japanischen Motorradindustrie aufgenommen, eine Institution, die erst dieses Jahr ins Leben gerufen wurde, um die Verdienste von Sportlern und herausragenden Persönlichkeiten der Branche zu würdigen und für die Nachwelt zu bewahren.

Itoh war für Suzuki von 1961 bis 1967 bei den Grand-Prix Rennen als Fahrer aktiv, er absolvierte insgesamt 29 Starts in den Klassen 50, 125 und 250 Kubik, eroberte zwei Siege und 13 Podestplätze. Herausragender Erfolg war sein Sieg bei der TT auf der Insel Man 1963 in der 50er Klasse. Er war der erste Japaner, der einen Sieg bei der TT davontrug – und ist es bis heute geblieben. Sein zweiter GP-Sieg gelang bei seinem letzten GP-Rennen, beim Japan GP 1967 in Fuji.

Hall of Fame-Ehre für Mitsuo Itoh.

Der heute 81-jährige Itoh war stets Angestellter bei Suzuki; nach seiner Zeit als Rennfahrer war er an der Entwicklung zahlreicher legendärer Suzuki-Rennmaschinen beteiligt, auch in der Ära von Barry Sheene und Kevin Schwantz.

Mitsuo Itoh: »Ich fühle mich sehr geehrt, in die Hall of Fame aufgenommen zu werden. Mein Erfolg für Suzuki war jedoch in erster Linie ein Verdienst zahlreicher Mitarbeiter und vorzüglicher Teamarbeit, sowie auch der mutigen Entscheidung unseres Präsidenten Shunzo Suzuki geschuldet, der beschlossen hatte, am TT-Rennen teilzunehmen. Ich bin stolz und dankbar, dass ich ausgewählt wurde und 1963 in der Klasse bis 50 Kubik für Suzuki das Rennen gewinnen konnte.«

Those were  the days.

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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