Intact GP-Vorstellung mit Schrötter/Cortese

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Am Freitagabend fanden mehr als 500 Motorsport-Begeisterte nach Memmingen, um die Vorstellung der 2017er-Fahrerpaarung und der neuen Bikes des Dynavolt Intact GP-Teams zu erleben, präsentiert vom Moderatoren-Team Edgar Mielke & Alex Hofmann. Zu den Interview-Partnern auf der Bühne der Rennsport-Experten zählten prominente Gäste wie Toni Mang, Adi Stadler und Ralf Waldmann. Ebenfalls anwesend waren der amtierende Formel 3-Vize-Europameister Maximilian Günther zusammen mit Hans-Jürgen Abt und Red Bull Air Race-Weltmeister 2016 Matthias Dolderer.

Das Dynavolt Intact GP-Team um Marcel Schrötter und Sandro Cortese.

Schließlich wurde ein Vorhang gelüftet, der Geruch von Rennbenzin strömte durch die Luft und Sandro Cortese und Neuzugang Marcel Schrötter wurden mit ihren 600er Suter-Moto2-Bikes präsentert. Schlussendlich versammelte sich das komplette Team auf der Bühne. Zur dreizehnköpfigen Mannschaft, die alles am Laufen hält, zählen die Teamteilhaber Jürgen Lingg, Stefan Keckeisen und Wolfgang Kuhn, Marcel’s Crew-Chief Patrick Mellauner sowie die Mechaniker Thomas Wegscheider und Felix Kertzscher. Dann Sandro’s Crew mit neuem Technikchef Alfred Willeke sowie dessen Mechaniker Gianluca Montanari und Vasil Markov. Nicht zu vergessen Data-Spezialist Gero Beetz und Media-Verantwortliche Karina Homilius.

Ordentlich Trubel in Memmingen.

Jürgen Lingg, Teammanager: »Ich muss mich sehr bei meinen beiden Partnern Stefan Keckeisen und Wolfgang Kuhn bedanken, denn sie machen es möglich, dass ich meine Träume und meine Ziele verwirklichen kann. Das ist perfekt. Wir bekommen alles so organisiert, wie wir es uns vorstellen. Ein großes Dankeschön dafür.«

Teil der Präsentation war außerdem die Vorstellung des neuen Nachwuchs-Projekts von Intact GP. Neben Matthias Meggle, der dieses Jahr erneut im Red Bull Rookies Cup startet, bleiben die Teamfarben weiterhin im ADAC Northern Europe Cup vertreten. Und zwar in Kooperation mit dem RAS Intact GP-Team. RAS steht für Racing Academy Sachsenring – eine Talenteschmiede mit Sitz am Sachsenring, welches von Dirk Reißman als Teammanager und Kai Grabner als Technischer Leiter in Eigenregie geführt wird. Fahrer sind zwei superschnelle Youngster aus Sachsen. Marvin Siebdraht (13 Jahre) aus Wildenfels und Paul Fröde (14 Jahre) aus Hohenstein-Ernstthal.

Schrötter und Cortese auf ihren neuen Moto2-Suter-Bikes.

Marcel Schrötter: »Ich freue mich sehr und bin auch stolz darauf, Teil dieses Teams zu sein. Dynavolt Intact GP ist mit Sicherheit eines der besten Teams. In den vergangenen Monaten gab es schon Gelegenheit, mich in meinem neuen Umfeld gut einzuleben. Da die Stimmung sehr familiär ist, war das auch absolut kein Problem. Ich wurde sehr herzlich empfangen und fühle mich seit Beginn gut aufgehoben.
Die heutige Teampräsentation zeigte auch, mit welcher Begeisterung alle Beteiligten die Sache in Angriff nehmen. Ich bin überwältig, was da auf die Beine gestellt wurde. Übrigens war es auch meine erste offizielle Fahrervorstellung, seit ich WM fahre – so etwas habe ich zuvor noch nie erlebt. Bei Dynavolt Intact GP bin ich nun auch bei jenem Team gelandet, mit dem ich schon in den vergangenen Jahren geliebäugelt habe.
Als Fahrer in einem deutschen Team sind die Erwartungshaltungen gestiegen. Das betrifft nicht nur meine Zielsetzungen, sondern auch die von mir erwarteten Leistungen. Ich denke aber, dass wir nach den Wintertests gut vorbereitet in die Saison gehen und den ersten Rennen zuversichtlich entgegenblicken können. Der Umstieg auf das neue Material von Suter brauchte natürlich seine Zeit, doch mit jedem Test kommen wir gut voran. Im Prinzip hatte ich aber von Beginn an ein gutes Gefühl mit meiner neuen Rennmaschine.«

Sandro Cortese: »Es ist ein sehr gutes Gefühl, dass es endlich losgeht und ich freue mich riesig auf die neue Saison. Nach den ersten Tests kann ich sagen, dass ich es keine Sekunde bereue, dass wir auf Suter umgestiegen sind. Das Team hat die Entscheidung wohl überlegt getroffen. Natürlich stehen wir noch am Anfang und es hat uns noch etwas gefehlt zur Spitze, aber wir haben noch genügend Testtage zur Verfügung, um in Doha bereit zu sein. Nach meiner Verletzung und OP habe ich intensiv mit Rennradfahren und Schwimmen trainiert, um die Beinmuskulatur nach den sieben Wochen, die ich auf Krücken laufen musste, wieder zu stärken. 
Ich freue mich, dass Marcel mein neuer Teamkollege ist. Wir kennen uns schon sehr lange, noch aus Pocket-Bike-Zeiten. Wir kommen beide aus der Region und sind uns ähnlich, das passt sehr gut.«

Fotos: Foto Thanner

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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