BMW R 1200 R-Prototyp: Wunderlich Digimoto

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Futuristisch und minimalistisch – Digimoto heißt ein Prototyp mit R 1200 R-Antrieb, den Wunderlich gemeinsam mit zwei Partnern auf die Reifen gestellt hat, um eine mögliche Entwicklung im Motorrad-Segment aufzuzeigen. Ausgehend von Boxermotor und gestripptem Rahmen des BMW-Roadsters wurde das Motorrad mit modernen Entwicklungs- und Fertigungsverfahren neu aufgebaut. Dabei spielten auch traditionelle Handwerkstechniken eine Rolle, wie das Dengeln des Aluminiumtanks.

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Ein Novum ist das Sensoren-Panel, in dem der durch Sensoren und Kameras generierte Datenstrom in ersichtliche Informationen übertragen und in Echtzeit direkt in das Visier des Fahrerhelms gesendet wird. Diese Visualisierung erlaubt den Verzicht auf Anzeige-Elemente am Motorrad, was eine konsequente Reduktion beim Design erlaubt.

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Der Design-Entwurf stammt von Industriedesigner Christian Zanzotti aus München, ein gebürtiger Italiener. Ebenfalls aus München stammt die Unternehmung Gray Development, die für das Produktkonzept und die Herstellung der Komponenten mittels Virtual-Reality-Prototyping und neuer Fertigungsverfahren zuständig war. Die technische Umsetzung erfolgte durch Wunderlich. So entstand gemeinsam aus einer Vision die fahrbereite, zukunftsweisende Digimoto, die auf der Intermot in Köln im Bereich der Sondershow in Halle 10 zu sehen sein wird.

Fotos: Wunderlich

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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