IDM Hockenheim: Klassik Trophy

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Start zum ersten Lauf: Auf der Pole Jochen Schmid mit der Eckert-Honda.

In Hockenheim beim IDM-Finale startete im Rahmenprogramm auch die Klassik Trophy. Die alten Schätze stellen eine gelungene Ergänzung zum aktuellen Renngeschehen dar. Die Fahrer von ZX-7R, RC30, 916, FZ750, Mille & Co drehen zwar auch kräftig am Gasgriff, aber ohne Druck und Meisterschaftspunkte. Seit Jahren ist die Serie das Sammelbecken auch für etliche Fahrer, die ihre aktive Meisterschaftslaufbahn schon beendet haben. Sie fahren in erster Linie aus Spaß an der Freude, um noch einmal ungezwungen und ohne Druck auf den Rennstrecken ihre zweirädrigen Schätze auszuführen. Am Freitag wurde trainiert, am Samstag ging der erste Rennlauf über die Bühne. Es gewann Jochen Schmid auf einer Eckert-Honda RC30, die nach 25 Jahren geschwind entstaubt wurde und in die Jochen die Federelemente seiner eigenen, jenseits von penibel optimierten RC30 mit 860 Kubik steckte, weil diese bei einer Testfahrt zuvor kaltverformt worden war. Zweiter wurde Fabio Frankenberger (Ducati), Dritter Dieter Bauernfeind (Aprilia Mille). Bilderbogen eines sehenswerten Spektakels mit schönen Eisen.

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Ah! RC 30 von Dirk Kühr im Design der Ovalkolben-NR750, die bei den 24H Le Mans 1987 am Start war.

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Schmuckstück: YZF 750 von Ingo Benndorf.

 

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Feiner Zwirn.

Fotos: Buenos Dias

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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