Red Bull Vogelfrei: Simson-Happening

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Start am Markt in Zwickau.

Mehr als 400 Besitzer bunter Simson-Knatterbüchsen versammelten sich letzten Samstag mit qualmenden Reifen und lautem Gehupe zur dritten Auflage von Red Bull Vogelfrei auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Sie waren aus ganz Deutschland angereist, um sich der schrägsten Moped-Ausfahrt der Nation mit sechs kniffligen Wertungsprüfungen zu stellen. Kurz vor dem Start wurden bei Schwalbe, Spatz, Star, Sperber oder Habicht die letzten Schrauben angezogen, der Lack poliert und die Startnummer angebracht. Dann hieß es für die Schar kostümierter Teilnehmer: »Auf die Mopeds, fertig, los!«.

Simson macht lustig.

Ob als Sumo-Ringer, Banane oder Krankenschwester: Die kostümierten Moped-Liebhaber schwärmten beim Red Bull Vogelfrei aus und ließen die Zweitakter ihrer liebevoll restaurierten Simson-Mopeds ordentlich laufen.  Zusammen mit den GP-Stars Sandro Cortese, Stefan Bradl und Jonas Folger stellte der gemütliche Tross sein Geschick, Wissen und auch ein wenig Muskelkraft unter Beweis. Denn neben einem Geschicklichkeitstest und einer Bergwertung, bei der am steilsten Stück der Strecke die Schiebe-Kraft mit abgecheckt wurde, stand auf der Kult-Ausfahrt auch Motorenweitwurf auf dem Programm. Highlight der Rundfahrt war der Boxenstopp mit Technikprüfung in der Boxengasse des Sachsenrings, an dem kommendes Wochenende der deutsche Motorrad-Grand Prix ausgetragen wird.

Having fun.

Gegen 18 Uhr erreichten auch die letzten Teilnehmer das Nest am Zwickauer Hauptmarkt. Noch nie waren so viele bunte Vögel bei Red Bull Vogelfrei angetreten. Die Stimmung war den ganzen Tag über extrem gut, entspannt und ausgelassen.

Sympathie für die Vogelfreien.

Am Ende freute sich Thomas Apitz aus Bad Schwenda, der mit Frack und Zylinder-Helm auf einer weißen Schwalbe die Kreativitätswertung gewann. Denny Grundmann meisterte die sechs Wertungsprüfungen souverän und sicherte sich mit 15,38 km/h den Sieg in der Kategorie »Durchschnittsgeschwindigkeit«. Der Mann aus Geschwenda wurde für seine äußerst durchschnittliche Leistung belohnt, denn er kam mit einer Abweichung von nur 0,06 km/h dem Tempodurchschnitt aller Teilnehmer am nächsten und durfte sich dafür über zwei exklusive Rooftop-Tickets für den GP auf dem Sachsenring freuen. Auch der Dritte im Bunde, Philipp Schwabe aus Taura, feierte: Er legte mit 7,30 Meter den weitesten Wurf eines Motors hin.

Motor-Weitwurf-Contest

»Es war ein superentspanntes Rennen mit coolen Leuten und kreativen Ideen. Ich hatte mir leichte Chancen ausgerechnet und mit drei bis vier Outfits überlegt. Jetzt bin froh, dass ich mit diesem hier gewonnen habe«, sagte Thomas Apitz, der glückliche Gewinner der Kreativitätswertung.

 

Text: Katrin Feigl, Pressebüro Red Bull Vogelfrei

Fotos: Red Bull Contentpool/Michael Kremer & Marcel Lämmerhirt

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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