24 H Le Mans: Pole für Penz13-Team!

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Die wilde 13: Schnellster in der Kombination der drei Fahrer und auf Pole!

Das ist ziemlich unfassbar: Das Penz13-Team steht bei den 24 H in Le Mans auf der Pole! Mit der BMW unter Gines/Foray/Pesek. In der Höhle der Endurance-Löwen, in der alles am Start ist, was gut und schnell und erfahren ist: SRC-Kawasaki, SERT-Suzuki, GMT94 Yamaha, YART-Yamaha, Honda Endurance, Bolliger-Kawasaki, FCC-Honda aus Japan mit Cudlin und viele weitere mehr.

Die übrigen Platzierungen: P2 2: SRC-Kawasaki. P3: YART Yamaha. P4: SERT-Suzuki. P5: GMT94 Yamaha. P6: Honda Endurance. P7: Team April Moto (Suzuki). P8: Louit Moto 33 Traqueur (Kawa), P9: Bolliger-Kawasaki. P10: Suzuki Junior Team. P13: FCC TSR-Honda. P18: Jackson Racing (Honda mit McGuinness/Cummings). P19: Voelpker NRT48. P28: GERT 56 HMT by RS Speedbikes (mit Grams/Hommel/Valcaneras)

Die Pressemitteilung des Teams von Rico Penzkofer:

Le Mans, Frankreich. Das Penz13.com – BMW Motorrad Team hat heute beim Saisonauftakt der FIM Endurance World Championship bei den 24 Stunden von Le Mans mit Mathieu Gines (Frankreich), Kenny Foray (Frankreich) und Lukas Pesek (Tschechische Republik) die Pole Position herausgefahren. Es ist die zweite Pole Position des Teams in der Langstrecken-WM, nachdem man vor zwei Jahren beim Lauf in Oschersleben mit dem Superstock-Motorrad im Qualifying schneller unterwegs war als der Rest der EWC-Welt.

Gines landete mit einer Zeit von 1:37,930 Minuten auf dem zweiten Platz seiner Gruppe. Foray konnte im Qualifying für Fahrer 2 in 1:38,226 Minuten die Spitze übernehmen, Pesek landete in seiner Session um nur 0,006 Sekunden auf dem zweiten Rang. Der Tscheche kam auf eine Zeit von 1:38,449.

Der Durchschnitt der schnellsten Zeiten der drei Piloten ergab das Mittel von 1:38,201 Minuten, was die Pole Position bedeutete. Die Mannschaft von Teamchef Rico Penzkofer klassierte sich eine Zehntelsekunde vor SRC Kawasaki und dem YART Yamaha Official EWC-Team.

Die „24 Heures du Mans“ starten morgen (9. April) um 15:00 Uhr. Das Rennen wird in den meisten europäischen Ländern auf Eurosport und/oder Eurosport 2 übertragen und kann via Live Timing auf der Website der FIM Endurance World Championship unter www.fimewc.com ebenfalls verfolgt werden.

Yes! Hurra! Bravo! Pole in Le Mans schaffte bisher nur Porsche, aber die haben ja zu viel Räder und zählen hier nicht.

Kenny Foray: »Es ist absolut unglaublich, dass uns die Pole Position gelungen ist. Unser Ziel war es, im Qualifying nur mit einem Reifen durchzufahren. In den ersten beiden Sessions war das auch perfekt, aber Lukas, unserem dritten Fahrer, mussten wir noch einen neuen Reifen geben, sonst hätte Kawasaki die Pole geholt. Das war eine perfekte Strategie für uns. Das Rennen ist aber klar wichtiger, darum konzentrieren wir uns jetzt auf morgen.“

Mathieu Gines: »Das war ein gutes Qualifying. Gestern hatten wir noch ein paar Probleme und waren nur auf Platz 30, jetzt haben wir die Pole. Um ehrlich zu sein, haben wir mehr für das Rennen gearbeitet. Ich habe heute mit einem Satz neuer Reifen angefangen, aber ich hatte ein Problem, als ich aus der Box fuhr, denn sie waren nicht warm genug und es war hier sehr kalt. Ich bin meine drei Runden gefahren, um den Reifen für die anderen zu sparen. Als ich meine Rundenzeit sah, war ich happy, denn ich hatte da noch etwas Verkehr. Jetzt ist das Ziel, die 24 Stunden zu gewinnen. Ich denke, dass wir ein sehr gutes Motorrad haben und meine Teamkollegen fahren ähnlich wie ich, das passt, ich bin zuversichtlich.«

Lukas Pesek: »Das Qualifying war sehr gut, ich hatte nur am Anfang auf den alten Reifen null Grip. Darum haben wir uns noch für einen neuen Reifen entschieden. Die Entscheidung war die Richtige, denn meine Zeiten wurden sofort schneller und waren nicht so schlecht, auch wenn ich relativ viel Verkehr hatte. Wir hoffen jetzt einfach, dass es morgen nicht regnet.«

Rico Penzkofer: „Ich bin glücklich, dass wir unsere zweite Pole in der Langstrecke feiern können, die erste in der EWC-Klasse. Das ist noch einmal eine Extra-Motivation für die Fahrer und das Team. Nach dem gestrigen Regen-Training ist das jetzt wie Balsam für die Seele. Wir bereiten uns jetzt auf das Rennen vor. Die große Unbekannte ist das Wetter, da wird viel über die Strategie – und Glück – gehen. Das wird der Knackpunkt.“

Link zur EWC-Seite (die am WE auch Livetiming bietet)

Fotos: Toni »the Lichtmeister« Börner

 

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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