Reiterbergers Althea-Team für 2016

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Im Museum “Moto dei Miti” in Civita Castellana präsentierte sich das Althea BMW Racing Team für die Superbike-WM-Saison 2016. Teamchef Genesio Bevilacqua, ein erfolgreicher Unternehmer im Keramik-Business, setzt dieses Jahr Markus Reiterberger und Jordi Torres auf S1000RR-Superbikes.

Markus Reiterberger, Althea BMW S1000RR, Superbike WM 2016

Markus (21) aus dem bayrischen Obing ist zweifacher Superbike-IDM Champion und darf endlich für eine komplette Saison auf die SBK-Weltbühne aufsteigen. Jordi (28), Spanier aus Rubi, hat bereits eine Saison bei Aprilia hinter sich und war 2015 WM-Fünfter; dazu gewann er das Finalrennen in Katar.

Jordi Torres, Althea BMW S1000RR, Superbike WM 2016

Der Italiener Raffaele de Rosa wird als dritter Althea-Fahrer mit einer S1000RR in der Superstock-1000-FIM-Klasse antreten. Letztes Jahr erkämpfte der Italiener bei 8 Rennen bereits 6 Podestplätze. Ex-Pilot Michel Fabrizio wird den de la Rosa-Einsatz betreuen und gleichzeitig als Testfahrer agieren.

Raffaele de Rosa. Althea BMW S1000RR, Superstock 1000 FIM Cup 2016

Als technischer Direktor der Althea-Truppe ist Jan Wittveeen an Bord; der Holländer schwang über 15 Jahre bis 2005 bei Aprilia das technische Zepter. Reiti bringt seinen Mechaniker Wolfgang Kampe aus Deutschland mit. Dass Papa Tom Reiterberger, der für seinen Filius von klein auf den Schraubenschlüssel schwang, hier und da im Fahrerlager aufkreuzt und sich nützlich macht, ist wohl nicht komplett auszuschließen, und wenn er nur mal nach den Motoren guckt, die er bei BMW in München im Motorsport aufbaut.

Die Motorräder sind für ein italienisches Team eher schlicht in Schwarz-Weiss lackiert, nur der rote Schriftzug von Sponsor FIAMM bringt ein bißchen Farbe ins Spiel.

Reiti, Bevilacqua, Torres, Witteveen, de Rosa

BMW Motorrad Motorsport wird das Althea Team mit Personal und Knowhow in der Saison unterstützen. Getestet wurde bisher in Jerez sowie in Vallelunga. Reiterberger und Torres brannten dabei bereits ermutigende Zeiten auf den Asphalt.

Die Superbike-WM startet am 28.2. in Phillip Island.

Fotos: Althea/ZAC

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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