Yamaha MT-09 Faster Wasp von Roland Sands

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Roland Sands ist eine coole Socke und diese »Faster Wasp« ist bereits sein fünftes Werk, das er mit Yamaha auf die Räder gestellt hat – eine MT-09 in einem Mix aus Dirt Track- und TZ-Streetracer-Look und dem hinreissenden Yellow Speedblock Design von Kenny Roberts. Weiter unten in dem Video umschreibt er es lässig mit: »I kinda smashed it all together«.

»Ich bin auf TZ250 Straßenrennen gefahren und bin auf Crossern von Yamaha herumgepflügt«, erzählt der Custom-Designer aus Kalifornien. »Wir haben bereits einige Motorräder zusammen gebaut. Die MT-09 Dreizylinder-Bike als Yard-Built ist leicht und stark und verkörpert ein gewisses Maß an Rennsport-Feeling in einem straßentauglichen Motorrad – das sorgt für den Spaßfaktor, was für mich wichtig ist. Ein Motorrad muss Spaß machen und Vergnügen sollte mit guter Leistung einher gehen. Beides ist hier der Fall; jedenfalls bin ich mit dem Endergebnis zufrieden.«

Der Faster-Wasp-Umbau umfasst etliche Bauteile von Roland Sands Designs, wie zum Beispiel den handgefertigten Aluminium-Kraftstofftank, das Heck, die Lufthutzen, die Kühlerabdeckungen sowie das Startnummernschild und die Vorderradabdeckung. Außerdem verwendete Sands einen Prototyp eines Clarity-Motorseitendeckels, des hinteren Bremsflüssigkeitsbehälters und des Motorschutzes. Der Kettenschutz, die Radachsen-Sturzpads sowie der Tankdeckel sind ebenfalls Proto-RSD-Bauteile.

Das Bike rollt auf 17-zölligen Morris-Alu-Rädern mit Dunlop-Bereifung. Der Dreizylinder schiebt bereits serienmäßig beherzt an, der herrliche Triple-Sound entfleucht durch Edelstahlkrümmer von Two Bros Racing mit einem RSD Slant-Endtopf. Die Hardware für Bremsmanöver setzt sich zusammen aus: RSD Superbike-Bremsscheiben, radial montierte Bremszangen von Performance Machine, RSD-Radialbremspumpe sowie Spiegler-Bremsleitungen.

Die Kupplungsbetätigung geschieht über eine hauseigene Hebelei und einen angepassten Barnett-Kupplungszug. Die RSD Raiser sorgen in Verbindung mit Renthal-Lenker und RSD Traction-Griffen für eine gute Sitzposition. Das Innenleben der Gabel sowie das Federbein stammen von Öhlins und bieten eine straffere Abstimmung. Kühlwasserschläuche von Samco unterstreichen die sportliche Optik. Das Erscheinungsbild wird abgerundet durch einen Custom-Ledersitz von Bitchin Seat, das umwerfende gelb-schwarze Farbdesign von Airtix sowie die Cerakote-Beschichtung von Specialized Coatings.

Kein Zweifel: Die gelbe Yamaha ist ein starkes Bike, und egal ob es Leute rund um den Globus zu ähnlichen Umbauten inspiriert oder nicht, es hat seinen Zweck bereits erfüllt – einfach weil der Umbau gesamthaft sehr gelungen anmutet und zeigt was möglich, wenn man eine coole Socke ist und natürlich das richtige Gefühl dafür mitbringt, was bei Roland Sands zweifellos der Fall ist.

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Fotos: Yamaha

Video: via Youtube

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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