Italo-Ikone: MV Agusta 750 F4 FPR

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Warum denkt bei MV Agusta jeder an Kunstwerke auf Rädern statt an herkömmliche Zweirad-Konstrukte? Wahrscheinlich wegen der umwerfenden Historie, wegen Ago, klar; wegen atemberaubender Traumbikes aus Vergangenheit und aktueller Produktion, wegen des hinreissenden Designs. Jedenfalls läuft man an einer MV nicht einfach so vorbei, sondern zückt Handy (oder Kamera) und unterhält sich mit dem Eigner. Diese italienische Ikone ist eine MV Agusta 750 F4 und zwar das seltene FPR-Modell. Das Baujahr ist 1999, die Maschine ist also stattliche 16 Jahre alt,  Eigner ist Lothar Schmidt aus Calw.

Die 750er MV Agusta mit Gitterrohrrahmen, Einarmschwinge und Reihenvierzylinder-Motor mit radial angeordneten Ventilen leistete zunächst 126 PS. Dann folgten 137 PS starke EVO 02-Modelle mit Mahle-Kolben und –Zylindern. Schließlich wurden noch in kleiner Stückzahl SPR-Modelle angeboten, mit schärferen Nockenwellen, Renngetriebe und nominell 143 PS. Es dauerte aber bei MV nicht lange, bevor Vierzylinder mit 1000 Kubik in den Vordergrund rückten.

Lothar Schmid fährt mit seiner MV Agusta F4 FPR hin und wieder bei Läufen zur Klassik Trophy mit, eine Rennserie, die Maschinen vergangener Epochen vorbehalten ist. Er startet dort in der Klasse Superbike 90, in der Bikes der Jahre 1993 bis 2001 startberechtigt sind.

Die gezeigte Maschine ist mit leichten Carbon-Felgen ausgestattet. Auch der Motor wurde für gesteigerten Pistenspass leicht aufgepustet: mit offenem Luftfilter, spezieller Auspuffanlage mit dicken Krümmern und Mittelrohren aus Titan, das Ganze sauber mit Powercommander sauber abgestimmt. 141,2 PS am Hinterrad bei 14.000 Touren attestiert das Prüfstandprotokoll. Macht an der Kurbelwelle runde 150 Pferdestärken.

Tolle Motorräder verdienen Bewunderung. Geniessen Sie die Bilder dieser schönen und raren 750er FPR-MV Agusta.

Fotos: Buenos Dias

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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