Pictorial vom Sachsenring-GP

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Die Crème de la Crème in der Startkurve: Lorenzo, Pedrosa, Marquez, Rossi, Iannone, Smith.

Volle Hütte – der Deutsche GP am Sachsenring ging vor 211.588 Zuschauern (gezählt über drei Tage) über die Bühne. Im MotoGP-Rennen überliess Marc Marquez, der bereits im Training immer der Schnellste war und von der Pole loslegte, Blitzstarter Jorge Lorenzo nur ein paar Runden die Spitze, dann ergriff er energisch die Spitze und setzte sich nach vorne ab. MM griff wie in Assen auf das 2014er Chassis seines 1000er V4-Renners zurück und brauste damit spektakulär, aber sicher, zu seinem zweiten Saisonsieg. Für einen Honda-Doppelsieg sorgte Dani Pedrosa, der Valentino Rossi niederrang; der Italiener war mit dem letzten Podestplatz aber auch happy, denn mit der auf 13 Punkte ausgebauten WM-Führung vor Jorge Lorenzo, der sich mit Rang 4 begnügen musste, geht´s nun in die dreiwöchige Sommerpause.

Im Moto2-Rennen gelang Xavier Simeon (Gresini-Team) der erste GP-Sieg eines Belgier seit 32 Jahren (zuletzt gelang das Didier de Radigues in Spa 1983 in der 250er Klasse). Johan Zarco, der Zweiter wurde, bleibt mit riesigem 65-Pubkte-Vorsprung WM-Leader, nachdem Rabat in der letzten Kurve vom gestürzten Franco Morbidelli abgeräumt wurde und im Kiesbett landete. Platz 3 erbte so Alex Rins. Tom Lüthi sah die Zielflagge als Sechster, Sandro Cortese fiel mit Arm-Pump-Problemen zurück bis auf Platz 11, Jonas Folger kämpfte mit Reifenproblemen und wurde wehrlos durchgereicht bis auf P14. Marcel Schrötter vermiesten Fahrwerkprobleme das Wochende, am Ende riss ihn ein Konkurrent mit ins Kiesbett.

WM-Leader Danny Kent setzte sich im Moto3-Rennen durch und gewann souverän vor Teamkollege Efren Vasquez auf der türkisen Honda des Kiefer-Teams und Enea Bastianini (Gresini-Honda NSF250RW). Bester KTM-Pilot war Rossi-Schützling Romano Fenati als Vierter. Philipp Öttl kämpfte in der Verfolgergruppe und sicherte sich schließlich Platz 11. Wildcard-Pilot Jonas Geitner (Freudenberg KTM) erreichte das Ziel auf Rang 27, Lokalmatador Maximilian Kappler schied nach spektakulärem Sturz aus.

Fotos: Repsol-Media/Olivares & Kirn, Honda, Yamaha-MotoGP, Suzuki-Racing, Ducati-Corse, KTMimages/Milagro, Intact Racing/AJ Northcott, Aprilia-Gresini Racing, Red Bull/Gepa.

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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