In Japan: 11 Farben für Honda Vultus!

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Elf Farben, zwei Ausführungen (mit und ohne integrierte Koffer am Heck): 22 Variationen für Vultus-Kaufinteressenten in Japan.

Letztes Jahr rückte Honda die orginelle NM4 Vultus ins Verkaufsprogramm. Das technoid futuristische Design à la Batmobil sorgte ordentlich für Aufsehen. In Deutschland wird die Maschine ausschließlich in Schwarz angeboten und kostet 11.490 Euro plus Nebenkosten. In Japan hat Honda für dieses Jahr aber etliche Farbtöpfe zusätzlich umgerührt. Dort wird die NM4 Vultus neuerdings in weiteren 10 Farben angeboten. Macht insgesamt 11 Farbtöne: Rot, Magenta, Orange, Gelb, Grün, Weiss, Silber, Champagner, Schwarz, Himmelblau und Dunkelblau. Das Ganze obendrein in zwei Varianten: mit integrierten Koffern am Heck, sowie ohne. Ergibt summa summarum insgesamt 22 Wahlmöglichkeiten – Respekt!

»Vultus« stammt aus dem Lateinischen und lässt sich mit »Gesicht«, »Blick« oder »Minenspiel« übersetzen. Was wie die Faust auf´s Auge passt. Denn der Auftritt mit kantig-glattflächigen Stealth-Bomber-Elementen bewirkt eine optische Präsenz, die man in der City ansonsten bestenfalls in abgefahrenen Science-Fiction-Streifen vermuten würde.

 

Unter dem Bodywork der NM4 Vultus steckt die Antriebs- und Fahrwerks-Plattform der NC-Baureihe mit 750 Kubik Hubraum. Der Paralleltwin glänzt als lässig pulsierende Kraftquelle mit Punch aus allen Drehzahllagen sowie genügsamem Benzinverbrauch. Das serienmäßige DCT-Doppelkupplungsgetriebe gestattet die Wahl zwischen automatisierten Schaltvorgängen (in relaxtem D- oder eher sportlichem S-Modus) oder per Handtasten geschalteter Gangwahl (im MT-Modus).

 

Die Digi-Instrumente der NM4 Vultus informieren mit Tacho, Drehzahlmesser, Tankuhr mit Verbrauchsanzeige, Ganganzeige und Zeituhr. Besonders verspielter Clou: Die Illuminierung wechselt abhängig vom gewählten Modus des DCT-Doppelkupplungsgetriebes: Weiss bei N-Stellung, Blau bei D, Pink bei S und Rot bei manuellem MT. Zusätzlich kann der Reiter in Alternativen schwelgen. Insgesamt stehen hier 25 Farbtöne (!) zur Auswahl; genug, um praktisch täglich eine neue Aussicht zu genießen. Wer also behauptet, Honda treibt es ganz schön bunt, übertreibt nicht. Das gilt künftig nicht nur beim Cockpit, sondern auch beim Blick auf die Außenfarben.

Fotos: Honda

 

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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