Hockenheim Classics 2018

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Bunte Vielfalt am Vorstart.

Bei den Hockenheim Classics am letzten Wochenende wurde wie jedes Jahr historischer Motorradsport vom Feinsten geboten. Sage und schreibe 634 Motorräder wurden für das Dreitage-Event zur Technischen Abnahme vorgeführt. Gefahren wurde auf dem kleinen Kurs, der hinter dem Fahrerlager in der sogenannten Ameisenkurven rechts auf die Querspange abbbiegt und nach einer Rechts-Links-Rechts-Schikane zur Einfahrt ins Motodrom zurückführt. Grund dafür war, dass der hintere Bereich des GP-Kurses vor der Mercedes Tribüne für einen parallel abgewickelten »Drift Masters GP« mit Automobilen benötigt wurde.

Lieb: Selbstgestrickte Reifenwärmer für den 450er Honda-Oldie.

Wie immer bei Classic-Events war die Vielfalt der Action überwältigend. Es gab Läufe zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft (DHM), die in immerhin 22 Klassen unterteilt ist und bei der bis zu 5 Klassen gemeinsam auf die Piste geschickt werden. Es gab Rennen der IHRO (International Historic Racing Organization) und der ICGP (International Classic Grand Prix) sowie Läufe zur »FHRM Vintage Schweizmeisterschaft«. Es gab Sonderläufe des Motor-Sport-Museums Hockenheim zum Thema »30 Jahre Superbikes«, einen Sonderlauf des VFV-Veteranenverbandes, eine International Sidecar Trophy und einen Laverda-Sonderlauf. Plus eine Zielfahrt für Reiter zugelassener älterer Schätze, die auch zwei-drei Ehrenrunden drehen durften.

Wilder Mix: Ducati-Superbike gegen König gegen Kawasaki gegen Yamaha-Zweitakter.

Das akustische Spektakel auf der nach oben offenen Phon-Skala ehrwürdiger Renngeräte war absolut würdig, die volle Dröhnung quasi, und passte auch gut zum abwechlungsreichen Geschehen auf der Piste. Wo sieht man sonst, ob zusammen oder in kurzer Abfolge, eine derartige Mixtur einstiger Renngeräte: GP-Bikes, Zweitakter, Straßensportler, Viertakter, Superbikes, Exoten, Gespanne, 50er, 500er, 750, Singles, Veteranen, Multis und Eigenbauten. Die Vielfalt der historisch wertvollen Maschinen bei den Hockenheim Classic war auf jeden Fall einen Besuch wert, der nachfolgende Bilderbogen erlaubt einen bunten Eindruck davon.

Diese und weitere Fotos können im Online-Shop auf www.rennfotoarchiv.de auch downgeloadet werden.

Eine DKW SS250 von 1937 im VFV-Sonderlauf, sehr schnell und unfassbar laut!

Volle Felder, Königswetter. Zuschauer hätten noch mehr reingepasst.

Hier wehrt sich eine Post-Classic GP Yamaha TZ 250 gegen Supersport-Youngtimer.

So war das früher: 50er Racer auf skinny tyres.

Martin Kratzer auf Andy Hofmanns Eckert-Honda RC30 von 1989.

Querbeet: Norton, Honda 500 Four, Yamaha TZ350, zwei Kawasaki-Triples.

Mächtig Betrieb da draussen.

Triple-Dreier plus beachtliche T-Shirt-Weisheit.

Herbert Kaufmann führte diese superbe Endurance-ZXR-7 vom Bol d´Or 1990 aus.

Schöne Rückansicht.

BMW R50 von Eichhorn-Eichhorn.

IHRO Startaufstellung.

Rennboxer, verschalt.

Post ab.

Toller 50er Eigenbau auf Yamaha FS1-Basis aus Holland.

Klein gegen Gross.

Youngtimer: Knicker- Gixxer vs. Kwacker.

Roel Pasop auf einer 500er Lady.

Maxl Haselbeck auf TZ 700, Kassners RG 500, Lothar Neukirchner auf TZ 750 D.

Hier werden Gespanne schikaniert.

Gileras Halbliter-Traum.

Unter blauem Himmel: Zweitakt-Triple-Giftspritze gegen Viertakt-Four-Smoothie.

30 Jahre RC30: Eine von vielen, im Look von Doohans Suzuka-RVF.

Youngtimer-Hetz.

Fotos: Buenos Dias

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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