Indian 2019: Chieftain-Familie neu aufgelegt

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Indian Motorcycle legt die Chieftain-Familie für 2019 neu auf. Passend zum Bagger-Stil erhalten die Modelle Indian Chieftain, Chieftain Dark Horse und Chieftain Limited eine neue Frontverkleidung und Seitenkoffer im Streamline-Design. Darüber hinaus profitiert die Baureihe von drei Fahrmodi, automatischer Zylinderabschaltung und einem erstarkten Soundsystem.

Eisen-Quartett.

Indian Motorcycle hat die Chieftain seit ihrem Debüt im Jahr 2013 zu einer Modellfamilie ausgebaut. Zu der Chieftain Classic, die traditionelles Design mit zukunftsweisender Technik verbindet, locken weitere Wahlmöglichkeiten. Modelle wie die Chieftain, die Chieftain Dark Horse und der Bagger Chieftain Limited mit 19 Zoll großem Vorderrad bereichern die Baureihe.

Chieftain Classic.

Das neue Streamline-Design unterstreicht den optischen Auftritt mit einer neuen Frontverkleidung mit stärker konturierten Linien und härteren Kanten. Passend dazu sind auch die Gabelschützer überarbeitet. Diese Stromlinien-Formgebung setzt sich zum Heck hin fort, mit einem neuen Rogue Gunfighter-Sitz und neuen Seitenkoffern mit farblich abgestimmten Kotflügelabschlüssen. Hinzu kommen neue Logos auf dem Tank und an den Koffern sowie die Headdress-Leuchte auf dem vorderen Kotflügel. Für diejenigen, die den klassischen Heritage-Look bevorzugen, bietet Indian Motorcycle die Chieftain Classic weiter im bekannten Design an.

Chieftain Limited.

Bei allen Varianten kann der Fahrer zwischen drei Fahrmodi wählen. Im Tour-Modus reagiert die Gasannahme sanft und trägt zum entspannten Cruisen bei. Im Modus Standard setzt die Chieftain Gasbefehle mit einer ausgewogenen Kraftentfaltung um. Wer gerne zügig unterwegs ist, wählt die Einstellung Sport, in der der Motor eine direktere Gasannahme an den Tag legt.

Chieftain Dark Horse (in Weiss oder Bronze Smoke).

Eine Neuerung für 2019 ist die automatische Abschaltung des hinteren Zylinders. Hat der 1,8 Liter große Twin (Thunder Stroke 111) bei einer Außentemperatur von 15 Grad Celsius Betriebstemperatur erreicht, schaltet der hintere Zylinder ab, sobald das Motorrad stillsteht. Zieht der Fahrer am Gasgriff nimmt der Zylinder automatisch seine Arbeit wieder auf. Vorteil: Der Motor erzeugt weniger Hitze und beschert dem Fahrer im City-Stop-and-Go mehr Komfort.

Indian Chieftain.

Indian hat bei dem überarbeiteten Soundsystem die Hochtöner von den Mitteltönern getrennt und erzielt dadurch einen klareren Klang. Zum Sounderlebnis trägt der neue Equalizer bei, der einzelne Einstellungen auf die jeweilige Fahrgeschwindigkeit abstimmt. Die akustische Feinabstimmung kann jedoch weiter auch händisch erfolgen.

Für alle Chieftain Modelle bietet Indian künftig PowerBand Audio an. Je nach Upgrade-Variante können Fahrer bis zu 50 Prozent lauteren Audiokonfigurationen wählen. Garant für Super-Sound sind die in die Lautsprecher integrierten Verstärker. Diese Lautsprecher sind mit bereits bestehenden Ride Command Infotainmentsystemen kompatibel und können auch problemlos nachgerüstet werden. Chieftain Besitzer können zwischen drei Upgrade-Kits wählen: Lautsprecher in der vorderen Verkleidung, zusätzlich Lautsprecher in den hinteren Seitenkoffern und falls vorhanden auch im Topcase.

Neuer Verkleidungs-Look.

Neue Farboptionen für die Chieftain Dark Horse sind White Smoke und Bronze Smoke. Dazu gibt es einen schwarzern Keramik-Auspuffdämpfer. Wer seine Chieftain individueller gestalten möchte, wird im um Zubehörprogramm fündig. Geboten werden etwa Heckkoffer mit Quick Release-Schlössern, Beinschutzverkleidung und zusätzliche Lautsprecher für die hinteren Seitenkoffer. Auch Chieftain Classic-Besitzer, denen das 10-Speichen-Vorderrad im 19-Zoll-Format mit offenem Kotflügel gefällt, können hier nachrüsten.

Chieftain Classic.

Fotos: Indian

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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