Mofarennen 5H Ingelheim 2018

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Ausgezeichnet: Anfahrt zum Rennacker am Ingelheimer Burgberg.

Einmal im Jahr ist Mofarennen in Ingelheim, der Rotweinstadt, der berühmten. Veranstalter ist der MSC Selztal. 20 Starter nahmen am ersten September-Wochenende 2018 die 5-Stunden-Distanz in Angriff, an neuer Location, einem Acker am Burgberg. Die kurvenreiche Strecke war abwechslungsreich, das Wetter spielte mit, die ganze Orga klappte wie geschmiert, mit technischer Kontrolle, Zeitnahme, Essen und Trinken im Festzelt, Piste wässern gegen zuviel Staubentwicklung, Sanitätsdienst und allem, was dazu gehört. Und die Bürgermeisterin schrieb im Programmheft-Grußwort, dass das Ingelheimer Mofarennen für sie jedesmal ein Highlight sei.

Das Underduck-Team verbuchte bereits im Training einen irreparablen Kurbelwellenschaden, liess sich aber nicht entmutigen und fuhr kurzerhand mit einem Roller außer Konkurrenz mit. Im Rennen wurde von allen Teilnehmern vorbildlich gekämpft, begleitet von Meisterleistungen in der Boxengasse, in der Defekte, Problemchen aller Art und Sturzfolgen aus der Welt geschafft wurden, neben allen Routinestopps mit Tanken, quicker Inspektion und Fahrerwechsel. Den Sieg in der Gesamtwertung trug nach einem actionreichen Nachmittag das Bölkstoff Racer-Team auf einer Honda PXR davon, Platz 2 sicherte sich Blackbull Racing (Hercules Prima 5) vor dem Greenfrog-Team (Honda PXR).

Alle Fotos aus dem nachfolgenden Bilderbogen können auch im Onlineshop Rennfotoarchiv downgeloadet werden.

Gerangel um die Führung: Greenfrog (112) gegen Bölkstoff (111), beide Honda PXR.

Pulk-Action entlang der Boxengasse.

Einsatz bis zum Umfallen. Aufsteigen und weiter.

Besonders faszinierend immer wieder die phantasievolle Technik der Endurance-Mofa-Boliden, eingefangen beim Gang durch die Boxengasse vor dem Start:

 

Spektakulär natürlich auch immer das Getümmel beim Le Mans-Start-Prozedere:

 

Fünf Stunden Renndistanz sind für getunte Mofas schon eine Herausforderung. In der einen oder anderen Box sah man komplette Ersatz-Triebwerke bereit liegen. Den richtigen Dreh aus Zuverlässigkeit und Feuer-Frei-Tuning zu finden, ist gar nicht so einfach. Auch Durchfahren ist eine Kunst. 2018 war übrigens die achte Auflage dieses Events. Möglich ist, dass nächstes Jahr zu zwei Mofa-Klassen (Orginal bzw. Tuning) noch eine Klasse für Roller hinzugefügt wird, um noch mehr Starter anzulocken. Hoffentlich kommt es 2019 dann zur neunten Auflage. Nachfolgend noch einige Bilder von der Action auf der Strecke:

Fotos: Buenos Dias

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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