Modellgepflegte 2019er Kawasaki Ninja H2

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Kawasakis Ninja H2 ist weiterhin der einzige kompressorbestückte Hypersportler mit Straßenzulassung. Die neueste Entwicklungsstufe für 2019 wurde gerade auf der Bonneville Speed Week (Utah/USA) vorgestellt. Die neue Ninja H2 besitzt eine Euro4-Zulassung, trotzdem konnte die Leistung auf jetzt 231 PS gesteigert werden. Auch die Senkung der Verbrauchswerte zählte zu den Entwicklungszielen.

Einige Bauteile wurden vom Sporttourer Ninja H2 SX adaptiert übernommen, um überschäumende Kraft mit erstaunlicher Verbrauchseffizienz zu verknüpfen: Luftfilter, Einlassbox, Zündkerzen und Steuergerät; nur der Kompressor wurde jedoch so belassen, wie er war.

Neben neuer Bridgestone R11-Bereifung kommen Stylema-Bremszangen von Brembo zum Einsatz. Die extrem verwindungssteifen Zangen gestatten eine bessere Bremsbelag-Kühlung, damit sich die Bremsflüssigkeit nicht so stark erhitzt. Dies soll zu einem optimierten Bremsgefühl beitragen. Dazu ist die Ninja H2 mit einem neuen „Supercharged“-Emblem und einer besonders strapazierfähigen Lackierung ausgestattet. Neue Instrumente umfassen erstmals ein farbiges TFT-Display mit Bluetooth-Anbindung.

Die Grünen verweisen stolz darauf, dass die neue Lackierung bei warmen Außenbedingungen in der Lage ist, kleinere Kratzer in kurzer Zeit selbst zu „heilen“. Das spezielle entwickelte Verfahren kann einen Kratzer in wesentlich kürzerer Zeit verschwinden lassen als vergleichbare Lacke am Markt.

Das TFT-Display ist ähnlich aufgebaut wie bei der Ninja H2 SX. Zusätzlich ist eine Verbindung zu Smartphones über die neue Rideology-App von Kawasaki integriert. Nach der Verbindung kann das Smartphone eine Reihe von Werten des Motorrads anzeigen, wie z. B. den Benzinstand, den Zustand der Batterie sowie Fahrtstatistiken oder Updates zu den Service-Intervallen.

Foto: Kawasaki

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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