Technik unter der Lupe: Suzuki GSX-RR

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Sachsenring-GP, Freitagmittag zwischen den beiden Trainingssitzungen, erstaunlich ausgedehnte Visite in der Box des Suzuki Ecstar-Teams, Erlaubnis zu fotografieren kein Problem, volle Bewegungsfreiheit, ein Traum. Ergebnis: Ein Bilderbogen der  Werks-GSX-RR von Andrea Iannone und Alex Rins. Danke an Michelin, die diesen Besuch eingefädelt haben.

Alles so clean hier: Die 42 ist das Bike von Alex Rins.

Die Mona Lisa ist nichts dagegen: Neugierigen Beobachtern verschlägt es die Sprache.

Cockpit links, natürlich mit Bremsversteller für den Bremshebel rechts.

Das ist eine 1000er? Bodywork auffällig schmal und schlank, dazu eine tiefe Helmmulde.

Aero-Flügelwerk, die obere Strebe stark verdreht.

Einlassschlund. Karpfen-, Wels- oder Koi-inspiriert?

Phantasievolles Titan-Artwork.

Kamera-Sendeantennen am Heck. Ruhig nochmal einen Blick auf die interessant geformten Aero-Flügel aus diesem Blickwinkel werfen.

Fräs-Kunst: Sowas Schönes treten die Werksfahrer mit den Füßen.

Wie nahe die Kupplungshydraulik am Kettenritzel sitzt.

Einfacher Alutank-Verschluss, umringt von Schweissnahtkunst. 

Gabel durchgesteckt, Stummel unter Brücke angeschellt, Smarties-Schalter rechts.

OP-Atmo. Inspiration für die nächste Werkstatteinrichtung oder blaue Biker-Höhle daheim.

Ein Kabelzug statt direktem Drive by Wire. Dreifache Griffgummi-Sicherung.

Carbon-Details und halbrunder, rutschfest geriffelter Bremshebel-Auftritt.

Lenkkopfwinkel einjustierbar.

Daumenbremse, dazu eine Lage Tape zwischen Bedienelement und Lenkrohr. Hydraulikfittings nach der Montage mit Farbe markiert.

Iannones Boxenseite. Einmal vorwärts, einmal rückwärts eingeparkt.

Luftkanal zur Bremsscheibe, interessante Sensor-Anlenkung. Bremsscheiben sind grad demontiert.

Gabel-Standrohre: ein Mix aus Carbon und Aluminium.

Durchbruch-Doppel.

Carbon-Kabelschützer an der Schwinge.

Mutter mit Splint, folierte Schwinge zum Kettenablegen beim Radausbau, Kettenrad farbig markiert.

Ersatzfederbein, auffällig kurze Feder. Fussrasten-Ständer mit Höhenverstellung.

Kühlschlitze, aber wofür? Hätte man durchaus mal fragen können, arrrg…!

Carbonschale plus dünnes Polster. So sieht eine Sitzhöhenanpassung im MotoGP-Sport aus.

Nochmal Carbonkunst.

Rear-Brake. Die Hohlschraube hat schon einiges erlebt.

Verspieltes Detail an der Felge.

Dahinter versinkt ein Flügelfan gerade in der Andacht.

Schwingenbaukunst.

Hausfeuerwehr? Quasi! Mechanikerhelme für die Boxenstopps. Darunter ein extern anzusetzender  Starter.

Fotos: Buenos Dias.

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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