Zukunftstechnik bei KTM

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KTM arbeitet an Adaptive Cruise Control (adaptive Geschwindigkeitsregelung) und Blind Spot Detection (Toter-Winkel-Überwachung). Die Systeme befinden sich noch in der Entwicklungsphase, sollen in Zukunft aber Front- und Heckkollisionen mittels Sensortechnologie erkennen und vermeiden helfen. Das zugehörige Video zeigt, um was es dabei geht:

Die Adaptive Cruise Control (ACC) ist nicht als Not-Bremssystem gedacht, sondern kommt zum Einsatz, wenn eine Geschwindigkeitsregelanlage oberhalb einer gewissen Geschwindigkeit verwendet wird. Das System erkennt Fahrzeuge vor dem Motorrad und betätigt automatisch das Gas und – wenn nötig – auch ganz leicht die Bremse, um einen Abstand von 2 Sekunden einzuhalten. Diese Technik, die noch in der Prototypenphase steckt, wird es dem Fahrer erlauben, den Abstand und die Geschwindigkeit selbst einzustellen. KTM geht davon aus, dass die fertig entwickelte ACC schneller reagieren wird, als das ein Fahrer könnte.

Der „tote Winkel“ wird von Motorradfahrern mit einem Blick nach hinten über die Schulter kontrolliert. KTM meint, dass das bei dichtem Verkehr gefährlich sein kann. Blind Spot Detection (BSD) soll dem Fahrer dafür ein weiteres Augenpaar zur Seite stellen. BSD arbeitet mit einem für kurze Entfernungen entwickelten Radar vor unbemerkten Kollisionsgefahren von hinten – zum Beispiel beim Spurwechsel – warnt, indem eine Warnung am TFT-Display angezeigt wird und extrem helle, im Rückspiegelglas eingebaute LEDs aufleuchten. Zudem ertönt ein akustisches Signal.

Diese neuen Features werden Teil eines Elektronikpaketes sein, das ab Modelljahr 2021 für bestimmte KTM-Modelle erhältlich sein wird. Diese Technologie wird außerdem die Basis für andere, sensorbasierte Systeme bieten, die ebenfalls in Entwicklung sind.

KTM offeriert für die meisten 2018er Street-Modelle bereits elektronische Fahrhilfen, um die Fahrsicherheit zu erhöhen oder den Fahrspaß zu steigern. Die 790 Duke und alle Bikes mit dem 1290er Motor sind mit schräglagenabhängig regelnden Systemen ausgerüstet, welche die Motorrad-Stabilitätskontrolle (MSC), das revolutionäre Kurven-ABS sowie Motorschleppmoment-Regelung (MSR) und eine mehrstufige Traktionskontrolle beinhalten. Bei manchen Modellen werden semiaktives Fahrwerk, Hill Hold Control (HHC), automatische Blinkerrückstellung (ATIR), Quickshifter+ und Kurvenlicht angeboten.

Fotos: KTM

 

 

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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