Ausprobiert: Segura Lederjacke Hank

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Hank. Was so heisst, muss einfach gut sein. Auch wenn es nur eine Lederjacke ist. Henry Charles „Hank“ Chinaski nannte der legendäre Poet und Schriftsteller Charles Bukowski sein literarisches Alter Ego in Romanen, Gedichten, Prosa. Was dem alles widerfuhr im Untergrund des Lebens, geht auf keine Kuhhaut, womit wir fast schon mitten drin sind im Thema.

Die Jacke Hank stammt von Segura, traditionsreiche gallische Lederfirma, quasi das Harro Frankreichs, mit allem was dazu gehört: handwerkliche Kunst, Stil und Qualität. Das Rindsleder ist dick wie eine Speckschwarte, griffig und weich; dazu hier und da antik angeschabt. Das 70er Jahre Vintage-Design ist schön schlicht, andererseits obenrum und an den Armen markant abgesteppt. Pfiff haben auch die schräg aufgesetzten Reissverschlüsse rechts auf der Brust.

 

Dass Protektoren drinstecken, an den Schultern und den Ellenbogen (letztere sogar höhenverstellbar) merkt man erst, wenn man hingreift. Die Ausstattung umfasst eine Tasche für einen Rückenprotektor, Dehnfalten an den Seiten, am Kragen ein dünnes Neopren-Polster, dazu drei Innen- und fünf Aussentaschen sowie ein herausnehmbares, dünnes Thermofutter für Übergangszeiten.

 

Die Ärmel könnten einen Tick kürzer sein, die Einstellung  am Handgelenk mit drei Druckknöpfen für den Riegel ist gut gemeint und auch fashionabel, knubbelt aber, je nachdem wie eng die Handschuhe abschliessen, die man dazu überstreift. Ansonsten ist Seguras »Hank« eine angenehm schwere und tadellos verarbeitete Lederjacke, die einem beim Tragen das Gefühl vermittelt, etwas Handfestes für vieleviele Jahre und noch mehr Kilometer gefunden zu haben.

Die Jacke kostet 539 Euro; der Vertrieb der Marke Segura erfolgt über die Firma Shark Deutschland.

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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