Trackday-Impressionen aus Nogaro

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Paddock Nogaro.

Ich bin in Nogaro in Frankreich, nach ellenlanger Anfahrt mit dem Salatbus bis kurz vor die  Pyrenäen, für ein Trackday-Event von Mike »da Moik« Fiedeler und Pablo Puschmann. Nach zwei Tagen folgen weitere 4 Tage in Pau-Arnos. 75 Teilnehmer sind heute am Start, darunter etliche Big-Boys aus der Endurance-WM, GMT94 zum Beispiel, die Japauto-Leute, das Beaujolais und das AIN-Team, sogar das Honda-Langstrecken-Werks-Team aus England. Plus etliche französiche Trackdayfahrer. Michelin und Dunlop haben ihre Renndienste geschickt. Die Bolliger-Truppe war angesagt, nimmt jetzt aber an einem Pirelli-Test in Spanien teil. In der Box der Deutschen stehen 6 Mopeds, u.a. von DLC-Fahrer Oliver Skach oder Christian »Schmiddel« Schmitz der IRRC-Roadracing fährt; Tim Holtz und Familie parkieren draussen am Camper.

Tim Holtz schätzt bunte Farbtupfer.

Geplant habe ich ein paar Tracktime-Rennreifentest-Beiträge für MotorradreifenDirekt.de. Mal schauen, wie sich alles einfädelt. Einem meiner Nogaro-Testkandidaten ist der Transporter kurz vor Abfahrt verreckt, der zweite will frühestens morgen mit den Testreifen ausrücken. Mal schauen, eventuell verlagert sich meine Planung komplett auf Pau am Ende der Woche – halb so wild.

Verträumte Aussicht am Morgen.

Genächtigt habe ich im Salatbus. Luma, Schlafsack, Yoga-Matte drunter und zehn Decken (bis unters Dach) oben drüber. War schön kuschelig. Am Morgen setzte Regen ein, als ich erstmals nach draussen blinzelte, war ein schöner Regenbogen am Himmel zu sehen. Wenig später kreischten draussen bereits die ersten Motoren vorbei – wenig erstaunlich, Endurancefahrer sind auch bei kühlen Temps und Regen schmerzfrei unterwegs.

Olli Skach: Regen geht, Slicks kommen.

Ich ging erstmal duschen. Ich bezahlte bei einem jungen Mädchen 10 Euro für zwei Tage, was okay war, erhielt ein grünes Armbanderl und die goldige Ansage »Damit können Sie jetzt, so oft sie wollen, gratis duschen!«.

La force francaise: GMT94 Team.

Den Vormittag über wurde trotz nasser Bahn fleißig gefahren, um 12.00 Uhr war Pause, für zwei Stunden. Franzosen mögen es, ausgiebig zu speisen, was ja grundsätzlich zu begrüssen ist. Am Nachmittag, dafür ist Sonne angesagt, werde ich die Strecke mit dem Salatzoomer auf der Service-Road aussen/innen erkunden und ein paar Action-Fotos einfangen. Nur rumlungern ist zwar gut und schön, aber ein bißchen arbeiten kann ja auch nicht schaden.

Fotos: Buenos Dias

 

 

 

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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