Erster Test für IntactGP mit Schrötter/Vierge

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Der Ricardo Tormo Circuit in Valencia Schauplatz für den ersten Vorsaison-Tests 2018 der Moto3- und Moto2. Marcel Schrötter und Xavi Vierge hatten trotz schwieriger Wetterverhältnisse von Anfang an ein gutes Gefühl auf ihren neuen Kalex-Bikes. Nach der Winterpause mussten die Dynavolt Intact GP-Fahrer den ersten Testtag bei Regen und kalten Temperaturen in der Box ausharren. Am Mittwoch und Donnerstag konnten Marcel Schrötter und Xavi Vierge dann bei 11°C Außen- und 17°C Asphalttemperaturen wenigstens die Nachmittags-Sessions nutzen. In jeder Trainingseinheit gelangen ordentliche Rundenzeiten. In Jerez vom 12. bis 14. Februar folgt bereits der zweiteTest des Jahres.

Marcel Schotter: Innerhalb kurzer Zeit respektable Zeiten.

Marcel Schrötter, Testtag 1: 1:36.751 – 31 Runden – P5 / Testtag 2: 1:36.383 – 48 Runden – P7

»Ich bin ziemlich happy. Bei diesen kalten Temperaturen war es wichtig, das erste Gefühl aufzubauen. Es ist ein gutes Zeichen, dass wir uns so schnell an die Kalex gewöhnen konnten. Es ist alles anders, denn die Suter unterschied sich schon von der Sitzposition her stark. Wir sind innerhalb kurzer Zeit auf respektable Zeiten gekommen. Das zeigt, dass das Motorrad sehr gut funktioniert. Natürlich muss der Fahrer für die letzte Sekunde trotzdem immer alles geben und das Vertrauen zum Bike muss passen. Aber so weit sind wir noch nicht. Wir haben ein Basis-Setup und konnten bereits mit kleinen Anpassungen Verbesserungen erzielen. Mit jeder Runde fühle ich mich wohler auf dem Motorrad. Wir waren bei jeder Session mit dabei. Ich bin sehr glücklich, wieder auf der Kalex zu sitzen. Es macht Spaß und ich bin auch froh, dass wir sturzfrei waren.«

Xavi Vierges. Guten Job gemacht.

Xavi Vierge, Testtag 1: 1:36.812 – 47 Runden – P7 / Testtag 2: 1:36.417 – 46 Runden – P8

»Ich bin sehr glücklich mit den ersten Runden auf der Kalex, vor allem nach der langen Wartezeit. Es war sehr kalt, was einen ersten Test sehr erschwerte. Daher sind wir nicht bis ans Limit gegangen, um das Risiko für einen Sturz zu minimieren. Aber wir haben einen guten Job gemacht und versucht, das Maximum an Runden rauszuholen. Ich bin sehr glücklich mit diesen zwei Tagen in Valencia. Jetzt werden wir in Jerez einen weiteren Test absolvieren und beginnen, am Setup zu arbeiten.«

Jürgen Lingg, Teammanager

»Es hat alles gut angefangen. Wir haben zu den Fahrern gesagt, das Ganze langsam anzugehen und sich ans Motorrad zu gewöhnen. Am Setup haben wir nur sehr wenige Änderungen vorgenommen. Die Bedingungen waren relativ schwierig. Trotz allem haben sich Beide von Anfang an recht wohl gefühlt, was ein gutes Zeichen ist. Sie sind so viel wie möglich gefahren. Daraus haben wir ein paar Dinge gelernt. Es ging überraschend einfach und ich habe den Eindruck, dass Beide ziemlich erleichtert sind nach dem Test.«

Fotos: IntactGP/Fritz Glänzel

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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