Neue KTM RC 390 R + SSP 300 Race Kit

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Neu und auf 500 Exemplare limitiert: KTM RC 390 R

Mit der neuen KTM RC 390 R schärft KTM die RC 390 weiter an – und legt gleichzeitig noch eine Schippe nach mit dem optionalen SSP 300 Race Kit. Die auf 500 Stück limitierte R-Version ist als zulassungsfähiges Homologationsmodell für Renneinsätze mit sinnvollen Hardware-Upgrades ausgestattet. Die renntauglichen WP-Federelemente (43er Gabel vorne und feines Hightech-Federbein hinten) optimieren dank gesteigerter Fahr- und Bremsstabilität die Rundenzeiten und bieten alle Einstellmöglichkeiten, um beim Setup perfekte Lösungen auf jeder Strecke zu ermöglichen. Modifizierte obere Gabelbrücke und verstellbare Lenkerstummel, präzise und schön bearbeitet, ermöglichen eine sportlich optimierte Sitzposition. CNC-gefräste Brems- und Kupplungshebel sind klappbar ausgeführt. Zu den Neuerungen gehört weiter ein optimiertes (kürzeres) Ansaugrohr, um den Gesamtwirkungsgrad der KTM RC 390 R zu erhöhen und ein etwas breiteres Leistungsband zu erzeugen. Die Verkleidung glänzt mit neuem Farbdekors. Die KTM RC 390 R wird über KTM-Händler in Europa sowie Amerika erhältlich sein und 8.500 Euro kosten.

KTM kennt insofern keine Gnade, weil derartige Homologationsbikes in limitierten Stückzahlen bisher eigentlich nur in Superbike-Regionen üblich sind oder waren, man denke an Hondas CBR1000RR Fireblade SP-2, Yamaha YZF-R1M oder Kawasaki s ZX-10RR. Oder an frühere spezielle Geräte wie Honda RC30/RC 45, Yamaha OW01/R7 oder Kawasaki ZXR750RR.

Bei der bekannten Cup-KTM RC 390 sind auch spezielle Gabel und Federbein (aus den Red-Bull-Rookies-Moto3-Bikes) verbaut, was problemlos möglich war, weil Cup-Bikes lediglich untereinander identisch sein müssen. Die Problematik hier ist, dass ein Serien-Bike als Basis für die Supersport 300 dienen muss. Weil die Großserien-Federelemente im Rennbetrieb an Grenzen stoßen, sind speziellere und natürlich teurere Teile wünschenswert. Also hat KTM extra eine überschaubare Stückzahl einer besser ausgestatteten RC 390 R aufgelegt und für den Rennsport homologieren lassen. Den übrigen Freiraum nutzt man mit dem Race-Kit. Bislang war derartiges Handeln nur in großen Klassen Usus. Weil KTM in der 300er Klasse gegen Yamaha, Kawasaki und Honda glänzen will, ist man nun diesen aufwändigen Weg gegangen. Konsequenter lässt sich Racing eigentlich nicht betreiben.

Wird jungen Rennfahrern den Schlaf rauben: SSP 300 Race Kit für die KTM RC 390 R.

Mit KTM bereit für Supersport 300-Rennen

Aus der KTM RC 390 R wird mit dem zusätzlichen SSP 300 Race Kit ein erfolgversprechendes Renngerät für die noch junge Supersport 300-Klasse in nationalen Meisterschaften sowie für die Supersport 300-WM, die seit einem Jahr im Rahmen der Superbike-WM abgewickelt wird.

Die Zahl der speziell für das R-Modell gefertigten SSP 300 Race Kits ist auf 50 Stück pro Jahr limitiert. Der Vertrieb erfolgt direkt über die Abteilung »KTM Customer Racing«. Der SSP 300 Race Kit enthält mehr als 230 Einzelteile und gibt Rennteams die Möglichkeit, eine homologierte Version in 300er Supersportrennen einzusetzen.

Der Kit entspricht dem SSP 300 FIM-Reglement für 2018 und bietet alles, was für den Wettbewerb benötigt wird: Akra-Titan-Anlage mit Racing-ECU, STM-Anti-Hopping-Kupplung, Quickshifter, Racing-Kabelbaum, Sturz-Protektoren, optimiertes Cockpitdisplay, neuen Tankverschluss, Ersatzräder, Rennkette und mehrere Übersetzungen, Leichtlauflager, verbessertes Kühlsystem, dickere Bremsscheiben, Verkleidungsteile und spezielles Bodywork aus Leichtbau-Material, Montageständer, Teppichunterlage und vieles mehr. Der Kit kostet 11.000 Euro inkl. Steuer und ist ausdrücklich nicht kompatibel zu bestehenden KTM RC 390 Cup-Bikes oder RC-Spezifikationen vor 2017.

Die Kombination aus RC 390 R plus den SSP 300 Race Kit sowie professionellen Back-up-Service durch »KTM Customer Racing« ergibt die perfekte Formel für junge, erfolghungrige Rennfahrer, die die Ready to Race-Philosophie der Österreicher in der Supersport 300-Kategorie ausleben und zu ihren Gunsten umsetzen wollen. Vermutlich können etliche Youngster rund um den Globus nach diesem KTM-Vorstoss jetzt nicht mehr ruhig schlafen….

Ready to Race: Die neue RC 390 R mit homologiertem Race Kit für Supersport 300-Rennen.

Fotos: KTM

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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