Neu für 2018: Ducati Panigale 959 Corse

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Panigale 959 Corse: Lackierung wie die MotoGP-Bikes.

Die 1199/1299er Panigale muss Ducatis neuen V4-Panigales weichen, aber die Panigale 959 bleibt Zweizylinder-Liebhabern erhalten. Hier schiebt Bologna sogar die 959 Panigale Corse nach, die mit exklusiver Ausstattung glänzt: Öhlins-Federelemente, Akra-Schalldämpfer, Lithium-Ionen-Batterie und Verkleidung in MotoGP-Farben. Der Euro4-homologierte Superquadro-Motor mit 955 Kubikzentimeter leistet 150 PS bei 10.500/min, das max. Drehmoment beträgt 102 Nm bei 9.000/min. Die Charakteristik soll Rennstreckenperformance und beschwingten Landstraßenspass ermöglichen. Die Inspektionsintervalle fallen lang aus, eine Ventilspielkontrolle wird nur alle 24.000 km notwendig.

Schön kurvig.

Die Rahmenkonstruktion aus Aluminiumguss bezieht den Vierventil-Twin als mittragendes Bauteil mit ein. Direkt mit den Zylinderköpfen verschraubt integriert das Monocoque vorne den Steuerkopf. Neben der Rahmenfunktion dient das Monocoque auch als Luftfilterkasten, dabei werden Luftfilter und die Drosselklappenkörper umschlossen. Die Oberseite des Monocoque wird durch die Unterseite des Aluminiumtanks abgedichtet.

Die Corse-Version der 959 Panigale ist mit Öhlins-Federelementen ausgestattet. An der Front arbeitet eine volleinstellbare NIX30-USD-Gabel mit 43 mm Standrohr-Ø und reibungsarmer TiN-Beschichtung, am Heck kommt ein volleinstellbares TTX36-Federbein zum Einsatz. Das Paket komplettiert ein einstellbarer Lenkungsdämpfer.

Design-Kunst.

Die Ducati 959 Panigale Corse wiegt fahrfertig, also mit allen Betriebsflüssigkeiten, der Batterie und zu 90% gefüllten Tank 197,5 kg. Das sind 2,5 kg weniger als bei der Standard-959 Panigale. Das Elektronikpaket umfasst ABS, Ducati Traction Control (DTC), Ducati Quick Shift (DQS), Engine Brake Control (EBC) und Ride-by-Wire (RbW). Mit Race, Sport und Wet stehen drei Riding Modes zur Auswahl zur Verfügung. Lieferbar sein wird die 959 Panigale Corse ab März 2018, der Preis beträgt 18.990 Euro zzgl. NK.

Fotos: Ducati

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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