MV Agusta 800 Brutale RR

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Frank Spall mag Trackdays: »Es muss nicht immer ein Joghurtbecher sein.«

Frank Spall, 50 Jahre alt, Kfz-Mechaniker und Fuhrparkleiter bei einer Behörde, betreibt in Heubach auch eine Werkstatt (Frank Spall Racetuning), in der nicht nur, aber überwiegend Trackday-Bikes aufgebaut werden. Gasgriffsalat.com hat ihm zu seiner 2016er MV Agusta 800 Brutale RR ein paar Fragen gestellt.

Brutal gut.

? Warum fährst Du Motorrad?

Frank Spall: »Aus Leidenschaft, weil es mir erlaubt, den Kopf frei zu pusten und aus dem Alltag rauszukommen.«

? Warum fährst ausgerechnet diese Marke und dieses Modell?

Frank Spall: »Ich hatte vorher eine R6 und habe mich dann dazu durchgerungen, ein schönes Italo-Bike zu fahren, weil es halt viele Emotionen bedeutet und es nicht jeder hat. Zuerst kam eine MV Agusta F3 800. Danach wollte ich einmal ein Naked-Bike auf der Rennstrecke bewegen, also habe ich für 2017 diese Brutale RR aufgebaut, in der Spezifikation einer F3, also mit umgebautem Fahrwerk, anderer Geometrie und Bremse. Das hat mir sehr getaugt. Man muss nicht immer einen Yoghurtbecher mit Stummellenker fahren, man kann auch schnell und entspannt mit einem Nakedbike unterwegs sein.«

Blickführung passt, der Rest auch.

? Was gefällt Dir beim Fahren besonders?

Frank Spall: »Ein Dreizylinder verbindet in etwa die Drehfreude eines Four mit dem Drehmoment eines Twins. Der Motor ist quirlig, geht aber auch von unten heraus gut. Diese Verbindung ist genial. Ich bin begeistert von diesem Motorrad, eigentlich von Anfang an.«

? Kannst Dir ein Leben ohne Motorrad vorstellen?

Frank Spall: »Glattes Nein. Ich werde definitiv so lange fahren, wie es geht und ich das körperlich durchstehe.«

Immer dabei: Glücks-Schlumpf.

? Wenn Du einen Wunsch frei hättest, das wäre…?

Frank Spall: »Eine Wüstentour würde ich gerne mal fahren, mit einer Reiseenduro. Ich hätte dieses Jahr ans Nordkap fahren können mit ein paar Leuten, 9 Tage lang, für einen guten Zweck sogar – aber am Ende hat es für mich nicht gepasst, vor allem zeitlich. Vielleicht klappt es ein anderes Mal.«

Der Salatprynz war mit Frank Spall und seiner MV Agusta 800 RR in Most, um die neuen Dunlop GP Racer D212 Slicks (gibt´s auch mit Profil) auszuprobieren, und zwar für MotorradreifenDirekt.de. Europas größter Online-Reifenhändler hat nämlich die Serie »Track-Time« ins Leben gerufen hat, bei der Hobbyrennfahrer einen Reifensatz ihrer Wahl beim Renntraining auf der eigenen Maschine ausprobieren und ihre Eindrücke schildern. Praxisnah, ehrlich, geradeaus. Erfahrungen aus Welt der User und Endverbraucher, die bei der Reifenwahl helfen.

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So werden in der Serie »Track-Time« nach und nach Reifen aller Marken auf verschiedenen Bikes ausprobiert. MotorradreifenDirekt.de stellt die Testpersonen und ihr Bike vor und schildert dazu ihre Eindrücke. Wie performt und gefällt der Reifen der Marke X auf dem Bike der Marke Y auf der Strecke Z. Ziel ist, ein stetig wachsendes Meinungsspektrum aus Sicht der Aktiven anzubieten. Wenn diese Eindrücke dabei helfen, einen Reifen einzuordnen, Kaufentscheidungen zu erleichtern und abzupolstern, ist das Ziel schon erreicht.  Frank Spall ist der zweite Track-Time-Tester. Hier der Link zu seinen Eindrücken vom Dunlop GP Racer D 212 Slick.

Beim Reifentest in Most mit Dunlops neuem GP Racer D212 Slick.

Fotos: Buenos Dias

About Author

Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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