Motegi-GP in Japan ohne Jonas Folger

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Jonas Folger musste aus Japan die Heimreise antreten, bevor am Wochenende beim Motegi-GP die Übersee-MotoGP-Tour beginnt. Der 24-jährige Deutsche fühlte sich gesundheitlich nicht wohl und wurde am Donnerstagmorgen vom Ärzteteam der Clinica Mobile untersucht. Ihm wurde empfohlen, weitere ausführliche medizinische Checks in Deutschland ausführen zu lassen. Seine Teilnahme bei den nächsten Rennen ist zweifelhaft. In Motegi wird nun der Japaner Kohta Nozane als Ersatz für Jonas in den Sattel der Monster-M1 steigen, der 2012 als 16-jähriger in Motegi in der Moto2-WM debütierte, mit einer Wildcard, danach in der japanischen Superbike-Serie und zuletzt für YART in der Endurance-WM unterwegs war.

 

#94 Jonas FOLGER (Monster Yamaha Tech 3, Yamaha YZF-M1), WM-Position 10 (84 Punkte): »Ich kam nach Japan und war für die bevorstehenden drei Überseerennen sehr motiviert. Doch ich fühle mich seit den Grand Prix in Misano und Aragón richtig schlecht. Nach der Ankunft hier am vergangenen Wochenende hatte ich überhaupt keine Energie mehr. Es war daher an den vergangenen Tagen unmöglich, das Hotelzimmer zu verlassen. Aus diesem Grund habe ich auch leider einige Yamaha-Events nicht besuchen können. Am Mittwochabend hatte ich ein Gespräch mit meinem Teamchef Hervé Poncharal und wir vereinbarten, dass ich mich heute Morgen von den Ärzten hier durchchecken lasse. Ich bin daher zu Dr. Charte in die Clinica Mobile gegangen und das Ärzteteam dort riet mir zur sofortigen Heimreise, um in Deutschland eine Serie von Bluttests machen zu lassen. Ich hatte in der Vergangenheit bereits einmal den Epstein Barr-Virus und es besteht die Möglichkeit, dass dieser wieder aufkeimt. Um auf Nummer sicher zu gehen, muss ich aber erst die Tests in München abwarten. Es tut mir wirklich sehr leid für mein gesamtes Team und Yamaha, dass ich ausgerechnet ihr Heimrennen auslassen muss. Gleichzeitig möchte ich dem Team, meinem Chef Hervé und Yamaha für ihre Unterstützung und natürlich auch für ihr Verständnis danken. Es tut mir auch für alle meine persönlichen Sponsoren leid, die ich sehr schätze, dass sie in dieser schwierigen Zeit zu mir stehen. Wir müssen jetzt positiv bleiben und ich werde alles Mögliche unternehmen, um stärker zurückzukommen.«

Fotos: Monster Yamaha Tech3, Michelin

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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