Neu: MV Agusta 800 America

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Herzrasen, damals wie heute.

MV Agusta beherrscht virtuos die Klaviatur der Geschichte, bei der sagenhaften Historie aber auch kein Wunder. 1975 wurde die 750 S America präsentiert, mit dem mächtigen, quer eingebauten DOHC-Reihen-Vierzylinder. Das bildhübsche Bike mit dem luftgekühlte Four verfügte über 787,7 Kubik, war mit Vergasern bestückt und baute auf der legendären, 1973 vorgestellten MV 750 S auf.

Italienische Gabe: Spiel mit Formen und Farben.

Bevor wieder eine MV als »America«-Variante produziert wurde, sollten nicht wenige Jahre verstreichen. Eine nackte Vierzylinder-Brutale »America« entzückte die Zweirad-Welt in typischem Rot-Weiss-Blau erst zu Beginn des zweiten Jahrtausends, 2012 folgte eine zweite Auflage, erneut mit einem Inline-Four-Herz.

Nun also rollt erstmals ein dreizylindriges Schmuckstück an, die 2017er MV Agusta Brutale 800 America. Die offizielle Vorstellung erfolgt dieses WE beim Superbike-WM-Rennen in Laguna Seca. Die ersten 50 Exemplare sind als Special-Edition für den US-Markt vorgesehen, in jedem US-Bundestaat soll jeweils nur ein Exemplar verkauft werden.

Quasi von selbst versteht sich: Lackierung und Dekor fallen superaufwendig und superexklusiv aus. Zusätzlich sind Sitzbank und Gabelbrücke speziell ausgeführt. Die Technik ist identisch mit der der Serien-800er. Jeder Käufer der 14.998 Dollar teuren MV Agusta Brutale 800 America erhält ein in Holz und Plexiglas gefasstes Zertifikat mit der Sonderserien-Produktionsnummer.

Seite an Seite: 2017er MV Agusta 800 America, legendäre MV Agusta 750 S America von 1975.

Fotos: MV Agusta

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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