Startklar: KTM Customer Racing

0

Da geht´s lang, ungefähr: 1290 Super Duke R als grimmiges Just-For-Fun-Eisen.

KTM hat eine Customer Racing-Abteilung ins Leben gerufen. Aufgabe dieses Bereichs (ist seit März 2017 operativ) ist es, den passionierten Rennfahrern unter den Kunden entsprechend der Ready to Race-Hausphilosophie einsatzfähige Bikes und leistungsorientierte Kits sowie alle nötigen Services rund um das Erlebnis Rennstrecke zu bieten.

Racetrack only heisst: Bremslicht ja oder vielleicht, Kennzeichen nein.

Konsequent: Es geht nicht um die Veredelung oder das Modifizieren zugelassener Straßenbikes. Sondern um rennstreckentaugliche Serienmotorräder und Leistungsteile für den Offroad- und Straßenrennsport, also um maßgeschneiderte Bikes für den kompromisslosen Einsatz auf abgesperrten Strecken. Die neue Abteilung fungiert als Bindeglied zwischen den Know-how-bildenden Werksrennsport-Aktivitäten und dem weltweiten Vertriebsnetz. Darüber hinaus wird sich KTM Customer Racing mit dem Ausbau von Trainingsmöglichkeiten und auch mit der Entwicklung der entsprechenden Rennsportprogramme befassen.

Läuft inzwischen in 9 Ländern und auf 3 Kontinenten: RC390 Cup Racer

Wenn KTM künftig einmal eine käufliche Replica des MotoGP-V4-Renners – nicht zulassungsfähig, sondern für Trackday-Enthusiasten – anbietet, wird diese neue Customer Racing-Abteilung für Vertrieb und Betreuung wohl prädestiniert sein. Dazu werden Motorsportaktivitäten mit abgedeckt. Die erste davon, der KTM RC390 Cup für junge Straßenrennfahrer, ist inzwischen bereits in neun Ländern auf drei Kontinenten aktiv. KTM hilft damit jungen Talenten und bietet günstige Motorräder zum Einstieg, die dazu, was Unterhalts- und Wartungskosten betrifft, besonders kundenfreundlich gestaltet sind. Als KTM Customer Racing-Paddock-Consultant wird Ex-MotoGP-Profi Jeremy McWilliams diese und künftige Rennserien als Mentor der nächsten Generation an Rennfahrern unterstützen.

Ex-MotoGP-Racer Jeremy McWilliams: Mag Straßenbikes, hilft den KTM-Entwicklern immer wieder als Testfahrer aus und begleitet junge Rennfahrer als Mentor.

Wolfgang »Fewo« Felber, die Kraft hinter vielen wichtigen KTM´s (Foto von 2010).

Die neue KTM-Abteilung, die in direkter Nachbarschaft zu KTM Motorsport in Munderfing in Österreich stationiert ist, wird von KTM-Insidern mit engen Verbindungen zum Rennsport geführt. Wolfgang Felber, seit über 25 Jahren bei KTM und der Mann hinter dem ersten Dakar-Zweizylinder, der ersten Serien-Adventure, dem RC8-Superbike sowie der Moto3-Rennmaschine, ist Head of Technical Development. Thomas Kuttruf kümmert sich um die geschäftliche Entwicklung. Kuttruf, früher Journalist und selbst aktiver Straßenrennfahrer, leitete die letzten zehn Jahre die PR- und Media-Abteilung in Mattighofen.

Thomas »Kutti« Kuttruf (ganz links) mit dem Beast Boys Team in der DLC 2014 in Oleben. Daneben: Olli Kurpjuhn, Ex-Battler und Zeitnahme-Pfiffikus, Jeremy McWilliams, mal mit Schnauzer, Oliver »Rakete« Schmidt, der heute Sohn Max im ADAC Junior-Cup powered by KTM betreut (erster Sieg beim Sachsenring-Lauf vergangenes WE!), Teamchef Konrad Schittko, der leider nicht mehr unter uns weilt und ein freundlicher Helfer/Mechaniker.

Fotos: KTM, Buenos Dias

About Author

Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

Leave A Reply