MotoGP 2017: Katar-GP Pictorial

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Losail-Circuit: Bei Regen fliesst das Wasser nicht ab. So sah es im Qualitraining aus, deshalb wurde nicht gefahren.

MotoGP-Erkenntnis Nr. 1 dieses Jahr: Regen fällt auch in der Wüste. In Katar schiffte es dieses Jahr nicht nur bei den Vorsaisonfahrten, sondern auch beim Saisonauftakt praktisch täglich. Nach dem komplett verregneten Quali-Training wurde die Startaufstellung sogar nach dem Zeiten aus den freien Trainings bestimmt, weil die Piste mangels Drainagesystem teils unter Wasser stand. Das Startprozedere zum Saisonauftakt verlief ebenfalls chaotisch, weil ein kurzer Schauer eine Verschiebung erzwang. Und als das Rennen schließlich gelaufen war, meldete Petrus sich abschließend zur Siegerehrung nochmal zurück.

Die Meute legt los. Zarco (5) gleich ordentlich unter Strom.

Rookie Johann Zarco legte wie angestochen los, rutschte nach einer Handvoll Führungsrunden allerdings in Aus. Andrea Dovizioso übernahm eine Weile das Kommando, bis Maverick Vinales immer stärker aufgeigte, sich durchsetzte und sein erstes Rennen für Yamaha gewann. Rossi als Dritter trumpfte nach allerlei Setup-Sorgen zuvor im Rennen ebenfalls stark auf. Suzukis Iannone mischte bis Rennhälfte tüchtig mit, landete  dann aber am Hosenboden. Weltmeister Marc Marquez erkämpfte mit Reifensorgen Platz 4. Jonas Folger beendete sein erstes MotoGP-Rennen nach missratenem Start und Aufholjagd auf Rang 10.

Sieger Vinales war Am Ende so stark wie erwartet, Rossi hätte auf den 3. Platz vorher selbst nicht gewettet.

Gianfranco Morbidelli setzte sich im Moto2-Rennen gegen Tom Lüthi durch, im spannenden Moto3-Match gewann Joan Mir nach starken Schlussspurt von John McPhee und Jorge Martin.

Jonas Folger als Nightrider, schöne Impression.

Fotos: Repsol Media, Honda, Suzuki, Ducati Corse, Aprilia Racing, Yamaha, Kiefer-Racing, IntactGP, Öttl GP, Michelin, Mahindra, KTM, Red Bull Content Pool,

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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