ADAC Sachsenring Classic 2017

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Giacomo Agostini, MV Agusta 500.

Das Event ADAC Sachsenring Classic findet am 16.-18. Juni statt, bereits zum vierten Mal in Folge.  Zum 90-jährigen Bestehen der Rennstrecke wird ein rundes Programm organisiert, dazu haben viele besondere Gäste ihr Kommen angesagt. In getrennten Klassen gehen klassische Rennautomobile sowie Rennmotorräder an den Start. Dazu werden sowohl Präsentationen als auch Rennen ausgetragen. Insgesamt starten an drei Tagen 15 verschiedene Klassen. Erwartet werden bis zu 700 Teilnehmer. Im Vorjahr kamen über 30.000 Besucher zur ADAC Sachsenring Classic.

Johnny Cecotto 1977 in Brünn. Hinten Kork Ballington und Patrick Pons.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf ab 20 Euro auf www.sachsenring-classic.de oder am Sachsenring erhältlich. Diese beinhalten den Eintritt in das Veranstaltungsgelände, das Fahrerlager und auf die Tribüne T6 (nach Verfügbarkeit).

Dazu kommt ein weiterer Programmpunkt. In Zusammenarbeit mit Franz Rau und Steve McLaughlin, den ehemaligen PRO Superbike und Grand Prix-Organisatoren, ist es gelungen, eine besondere „Rennklasse“ zusammenzustellen.

Autogramme schreiben zum 75. Geburtstag wird Ago vermutlich jede Menge.

Unter der Überschrift »Classic Kings« werden ehemalige Grand Prix Fahrer und Weltmeister am Sachsenring zu Gast sein. Aushängeschild wird der 15fache Weltmeister und 11fache Sachsenring-GP-Sieger Giacomo Agostini sein, welcher zudem am 16. Juni seinen 75. Geburtstag am Sachsenring feiert. Professionell organisiert gibt es neben einem Training, zwei Showrennen, Autogramm- und Interviewrunden mit den Stars. Erwartet wird ein Fahrerfeld mit 20 Startern.

Neben Giacomo Agostini haben mit Gianfranco Bonera und Marco Lucchinelli zwei erfolgreiche Grand Prix Fahrer Ihr Kommen bestätigt. Marco Lucchinelli (Italien) ging von 1975-1986 in der Motorrad-WM in der 500er Klasse an den Start. Auf einer Suzuki wurde Lucchinelli 1981 Motorradweltmeister. Gianfranco Bonera (Italien) errang in der 500er Klasse auf MV Agusta den Vizeweltmeistertitel 1974. Bonera ging von 1973-1980 in der Halbliter-WM an den Start.

Yamaha-Werksfahrer Johnny Cecotto 1977.

Auch Johnny Cecotto wird mit der Partie sein. Bekannt wurde Cecotto durch seine Erfolge als Motorradrennfahrer. Beim Debüt in der Motorrad-WM 1975 errang er auf Anhieb den Titel in der 350er Klasse. 1978 folgte der Titel in der nur wenige Jahre ausgetragenen Formel 750-Weltmeisterschaft. Auch als Automobilrennfahrer errang der Venezolaner zahlreiche Erfolge.

Foto: ADAC Sachsen/Frank Bischoff, Buenos Dias

 

 

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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