Ducati Scrambler Desert Sled + Café Racer

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Zwei neue Scrambler rollte Ducati in Mailand ins Rampenlicht. Die Scrambler Café Racer steht für Speed-Sehnsucht und den Revoluzzer-Freigeist der Sechziger Jahre, der auch vor den Bikes nicht haltmachte, um vor den einschlägigen Hangarounds und Coffeeshops eine coole Figur abzugeben.

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Ducati Scrambler Café Racer

In Schwarz-Gold gehalten und mit 17 Zoll-Rädern ausgestattet, gewinnt die Scrambler Café Racer jeden Ampelsprint. Sagt zumindest Ducati. Wahrscheinlich zwar nur mit einem dürren Spaghetti im Sattel, der auf der Desmo-Allee in Borgo Panigale, selig abgefüllt mit Sauce Bolognese und zwei Espresso, den perfekten Raketenstart so lange übt, mit seinen 75 PS aus 800 Kubik, bis wirklich jeder Kontrahent zersägt wird, der nicht auf einer Diavel sitzt. Aber geschenkt. Tolles Bike. Bravo.

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Ducati Scrambler Desert Sled.

Ein Doppel-Bravo verdient, finde ich, der Scrambler Desert Sled, mit dem Ducatis Scrambler-Familie den Asphalt verlässt und im Geiste kalifornische Desert-Pisten und freies Gelände im Stile der Siebziger Jahre erobert. Mit ihrem 19 Zoll-Vorderrad, dem schmalen 17 Zoll-Hinterrad sowie langen Federwegen und verstärktem Rahmen ist sie für echte Geländeeinlagen zu haben. Easy Offroad umschreibt Ducati das Motto dieser optisch wunderbar gelungenen Maschine, die manchen Mailand-Visitor an selige goldfelgige XT500´s erinnerte, auch wenn man eine liebenswürdigen Desmo-Twin natürlich nicht mit einem alten Single-Hubraumzwerg vergleichen soll, schon gar nicht aus Japan. Anyway: Extrem gelungenes Bike, das vermutlich vielen den Kopf verdrehen wird.

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Bildschönes Bike.

Fotos: Buenos Dias

 

 

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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