Montesa Cota 4RT Modelle 2017

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Montesa Cota 4RT 2017

Montesa Cota 4RT 2017

Hondas spanische Tochterfirma Montesa hat die Trial-Motorräder Cota 4RT260 und »Race Replica« für 2017 erneut modellgepflegt. Beide Maschinen sind seit 2014 auf dem Markt und wurden jedes Jahr mit Detail-Modifikationen ausgestattet. Die 2017er Modelle werden ab September im Handel verfügbar sein. Bis dahin werden auch die Preise kalkuliert sein, was im Moment noch nicht der Fall ist.

Montesa Cota 4RT 2017

Montesa Cota 4RT 2017

Die Cota 4RT260 unterscheidet sich farblich stark vom Vorgänger. Der 2017er Jahrgang ist nicht mehr in Rot, sondern in Weiß lackiert, mit rot-blauen Dekors. Ästhetisch überarbeitet wurde auch die TECH-Telegabel mit schwarzen Gleitrohren.

 

Die Montesa »Race Replica in Repsol-Farben wurde ebenfalls optisch überarbeitet. Das »M« für Montesa ist nun hinten am Kotflügel aufgebracht, wie bei den WM-Einsatzmaschinen des Repsol Honda Teams, die von Toni Bou, Takahisa Fujinami sowie Jaime Busto pilotiert werden.

Beide Cota-Modelle werden für 2017 mit einem verlängerten Kickstarter ausgestattet, wie er bisher bereits an der Cota 300 RR verbaut war. Das optimierte Hebelverhältnis gestattet, den Motor müheloser anzustarten.

Montesa Cota 4RT 2017

Mit Showa-Federelementen: Montesa Cota 4RT 2017 »Race Replica«

Motorseitig glänzen Cota 4RT260 und »Race Replica« weiter mit dem superelastischen 260-Kubikzentimeter-Viertakt-Einzylinder, der zuletzt mit neuer Benzinpumpe sowie optimierter Kraftentfaltung verbessert worden war. Auch ein neues Mapping für die ECU-Steuereinheit trug zu einer fülligeren Leistungskurve bei, neben einer spezielle Kurbelgehäuse-Entlüftung, deren Funktion ermöglicht, die Motorbremswirkung bei geschlossenem Gas weiter zu reduzieren. Der Effekt optimierte das Manövrieren der Trialmaschinen.

Montesa Cota 4RT 2017

Montesa Cota 4RT 2017 »Race Replica«

Montesas Race Replica-Modell ist mit Premium-Federelementen von Showa ausgestattet. Die Cota 4RT260 wird mit kostengünstigeren Federelementen ausgeliefert – mit einer TECH-Telegabel sowie R16V-Stoßdämpfer für die Hinterradaufhängung. Damit ist laut Honda »effiziente Funktion auf höchstem Niveau gewährleistet, damit die Maschine leicht und präzise beherrscht und gesteuert werden kann.«

Fussnote zum Schluss: Die Montesa Trial-Wettbewerbsbikes ohne Homologation (Typ 3ED und 4ED), sogenannte Full Power-Modelle, sind mit einer umschaltbaren ECU-Einheit ausgestattet, die über einen Lenkerschalter betätigt wird. Damit steht dem Fahrer ein zweites Mapping neben der Standardvariante zur Verfügung, das auf besonders niedrige Grippverhältnisse ausgelegt ist. Zulassungsfähige Modelle für die Märkte in Europa (Typ ED und 2ED) können optional mit einer umschaltbaren ECU-Steuereinheit aus Hondas Orginalzubehör nachgerüstet werden.

Fotos: Honda

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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