Sprintbeemer von Seb Lorentz

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Gemeinsam unter einem Zeltdach.

Burnout zum Warm-up.

Der unglaubliche Zuspruch der Custom-Bike-Szene hat in den letzten Jahren mit dazu geführt, dass sich Speedfreaks aus ganz Europa bei Events treffen, um mit kreativ abgefahrenen Bikes 200-Meter-Sprintrennen zu bestreiten. Die Regeln sind sehr einfach gestrickt: luftgekühlte Twins mit max 1,4 Liter Hubraum. Übergeordnet geht es um Speed, Style, Kreativität und Crazyness. Dabei sein, an Motorrädern tüfteln, gegeneinander um die Wette fahren und Spass haben steht im Vordergrund.

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Irre Vielfalt der Sultan of Sprint-Freaks. Motto: Speed is our Religion.

Seb Lorentz ist der Bekannteste von allen, quasi die Gallionsfigur, weil er mit seinem spektakulären Sprintbeemer bereits einige Siege davongetragen und dem Ganzen inzwischen auch einen Namen verpasst hat: »Sultans of Sprint«. Der Franzose kümmert sich organisatorisch mit ums große Ganze, deshalb präsentiert sich der lockere Mini-Zirkus im Fahrerlager inzwischen gemeinsam in einem Zelt.

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Seb Lorentz, Sprintbeemer: Spektakulärer optischer Auftritt.

In Monthlery hat der Gasgriffsalat Lorentz ein paar Fragen gestellt, die der freundliche Franzose gerne beantwortete.

Deine Maschine fällt schon extrem auf. Erzählst uns, wie alles begann?

»Mit dem Sprintbeemer habe ich vor vier Jahren angefangen. Das Starwars-Rennen am Glemseck war das erste Event. Seither habe ich es geschafft, das Bike peu a peu schneller zu machen. Ideen zur Verbesserung habe ich noch reichlich. Antrieb ist allein die Freude an der Sache. Etwas eigenes zusammen schrauben, kreativ sein, Gleichgesinnte treffen, sich messen und vor allem Spaß haben. Je mehr und je entspannter, desto besser.«

Es geht voran: Mit kreativer Technik, Optik voller Crazyness, Lachgas und guten Reflexen.

Wo lebst Du, was machst beruflich?

»Zu Hause bin ich in Chartres. Ich habe in der Motorradbranche bei einem Importeur gearbeitet, im Kundendienst. Aber damit habe ich vor kurzem aufgehört und mache jetzt erstmal Ferien.«

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Wildes Teil, bis ins Detail.

Dein Sprintbeemer ist ein Mix aus…..

„….BMW R 100 RS-Motor mit Edelweiss-Tuning und Lachgas-Einspritzung, Keramik-Kupplung, Rahmen R51/2, Airtech-Verkleidung aus den USA, Gabel R 75/5, Schwinge R 100/7, Getriebe R60/6, Hattech-Auspuff, Tank von einer Malaguti, 19 Zoll-Vorder- und 18 Zoll Hinterrad. Die Batterie ist aus einer S 1000 RR. Leistung? Etwa 130 PS.«

 

Wieviel Teams treten bei den »Sultans of Sprint« an?

»Inzwischen sind wir 18 Teams. Wir treten zusammen auf, weil es für alle Vorteile bringt. We race with style and smile. Zusammen macht es einfach noch mehr Spaß, wir tauschen uns aus und helfen untereinander.«

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Sultanische Vielfalt: Guzzi, Turbo-BMW, HD, Buell, Brit-Twin, Yamaha.

Dieses Jahr gibt es sogar eine »Sultans of Sprint«-Challenge mit vier Terminen?

»Ja. Wheels & Waves in Biarritz und das Café Racer Festival in Monthéry sind gelaufen. In Biarritz musste der Sprint-Wettbewerb wegen Regen leider ausfallen. Glemseck bei Leonberg sowie ein Rennen bei der Intermot in Köln stehen noch aus. Punkte gibt es für die Teilnahme, fürs Weiterkommen in jeder Runde und jeweils für die ersten Drei. Dazu kommen unsere Fanboost-Aktionen auf www.sultansofsprint.com. Das Publikum kann online über den Auftritt jedes Teams und die Bikes abstimmen. Über den Crew-Style, den Rider & Bike-Style und den Scary-Faktor. Damit lassen sich Extra-Punkte einheimsen. Fans, die mitmachen, können auch etwas gewinnen, einen Shoei-Helm und eine Lederjacke.«

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Noch so eine herrliche Walfisch-Schale: Die Schwarz-Rot-Weiße hat ein Buell-Herz.

Links:

www.sultansofsprint.com

www.luckycatgarage.com

Online abstimmen: Über den Crew-Style, den Rider & Bike-Style und den Scary-Faktor aller Fahrer und Teams.

About Author

Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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