Neu: Honda PCX125 mit Euro4-Zulassung

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Honda-PCX Kopie

Honda hat ein Update für den PCX, der zu den meistverkauften 125er Rollern in Europa zählt, vorgestellt. Der bereits dem Modelljahrgang 2017 zugeordnete Scooter wurde motortechnisch überarbeitet und erfüllt nun die Euro4-Homologation. Neu ist dazu die Michelin City Grip-Bereifung. Der PCX glänzt weiter mit elegantem Bodywork, LED-Scheinwerfer, 12 Volt-Bordsteckdose sowie sparsamem Verbrauch.

Der PCX125 war das erste Modell in der Honda-Rollerpalette, das mit einem besonders reibungsarm konstruierten eSP-Triebwerk ausgerüstet wurde. Das Kürzel eSP steht für »enhanced Smart Power«. Auch die Start-Stopp- Automatik, trägt dazu bei, den sparsamen Verbrauch weiter zu reduzieren. .

Die Frontverkleidung bietet innen ein Gepäckfach. Die abschließbare Doppelsitzbank ist mit einem Dämpferelement versehen, damit diese nach dem Aufklappen offen gehalten wird. Im Stauraum darunter kann ein Integralhelm aufbewahrt werden. Warnblinkanlage und wartungsfreie Batterie komplettieren die Serienausstattung.

Das langhubige SOHC-Zweiventil-Triebwerk (Bohrung/Hub: 52,4 x 57,9 Millimeter) mit PGM-FI-Benzineinspritzung und geregeltem Katalysator leistet 8,6 kW (11,7 PS) bei 8.500 Umdrehungen pro Minute. Das max. Drehmoment liegt mit 12 Nm bei 5.000 Touren an. Der Verbrauch beträgt knapp über 2 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Mit dem 8 Liter-Tank sind über 350 Kilometer Aktionsradius möglich.

Beim eSP-Triebwerk liegt der Fokus auf Motorleichtlauf und der Reduzierung innerer Reibungsverluste. Beim Ventiltrieb etwa kommen nadelgelagerte Kipphebel zum Einsatz, die dazu reibungsmindernd mit Rollen über die Nockenwelle gleiten. Leichte Ventile reduzieren die bewegten Massen, was wiederum erlaubt, die Ventilfederkräfte in Verbindung mit angepassten Nockenprofilen gering zu halten.

Die Lichtmaschine, die an einem Ende der Kurbelwelle sitzt, dient gleichzeitig als Elektrostarter, weil der bürstenlose Rotor doppelt gewickelt ist. Dies sorgt für ungewöhnliche Geschmeidigkeit beim Anstarten, weil die sonst üblichen Geräusche beim Eingreifen des E-Starters über Zahnräder entfallen.

Der sparsame Verbrauch der PCX 125 wird durch die Start-Stopp-Automatik weiter begünstigt. Nach drei Sekunden Stand im Leerlauf schaltet das Triebwerk vorübergehend ab. Danach genügt ein Dreh am Gasgriff, um den Motor wieder zum Laufen zu erwecken, ohne den Elektrostarter zu betätigen. Die Start-Stopp-Automatik, die über einen Schalter am Lenker aktiviert oder stillgelegt werden kann, soll dazu beitragen, den Benzinverbrauch nochmals um etwa fünf Prozent zu senken.

Ein Unterzug-Stahlrahmen sorgt für Stabilität. Der Wendekreis beträgt nur zwei Meter. Die niedrige Sitzhöhe (760 Millimeter) unterstützt das Handling des vollgetankt 130 kg schweren Rollers, der sich leicht lenken und beherrschen lässt. Für den Modelljahrgang 2017 des Honda PCX sind erstmals Michelin-Reifen des Typs »City-Grip« auf die 14 Zoll-Aluminiumgussfelgen aufgezogen.

Der PCX125 ist mit einem Combined Braking System (CBS) ausgestattet. Am Vorderrad verzögert eine Doppelkolben-Scheibenbremse, das Hinterrad ist mit einer Trommelbremse bestückt. Der rechte Bremshebel wirkt allein auf das Vorderrad. Der linke Bremshebel kontrolliert Hinterradbremse und Vorderradbremse gemeinsam. Damit zeigt der Roller ein optimales Bremsverhalten und kommt bei Bedarf vehement und sicher zum Stehen.

Das Zubehörprogramm umfasst Alarmanlage, Gepäckträger, 35 Liter-Topcase, U-Bügelschloß, Outdoor-Abdeckung sowie ein Windschild. Fünf Farben sind verfügbar: Pearl Cool White,
Moondust Silver Metallic, Pearl Siena Red, Matt Carbonium Grey Metallic und Pearl Havana Brown.

Foto: Honda

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

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