KTM baut ein Museum

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KTM Museum: Großes Rundgebäude plus separates Building am Vorplatz.

Renntempo ist bei KTM nichts ungewöhnliches, aber es gibt auch Ausnahmen. Vor über 60 Jahren wurde das erste Motorrad in Mattighofen produziert. Aber erst jetzt wird ein KTM Museum errichtet, gleich an der oberen Stadtplatzeinfahrt der Ortschaft, die 6.000 Einwohner zählt und im Mattigtal im oberösterreichischen Innviertel gelegen ist. Die Spatenstichfeier fand bereits im September statt. Die Eröffnung ist für Ende 2017 geplant, ziemlich genau 25 Jahre nach der Übernahme von KTM durch den heutigen CEO Stefan Pierer & Co.

Ready to visit: Areal mit der Anmutung einer Rennstrecke.

Erste Überlegungen für ein Museum gab es bereits 2003, aber als wirtschaftlich schwierige Zeiten zu überwinden waren, wurden diese Ideen zurückgestellt. Inzwischen fährt KTM auf der Erfolgsleiter immer weiter nach oben, ist der größte Motorradhersteller Europas, offeriert offroad und onroad Geräte, nach denen sich jeder Motorradfreak die Finger schleckt und beschäftigt mehr als 2.600 Mitarbeiter in der Region. Enthusiasten aus aller Welt pilgern nach Mattighofen auf einen Werksbesuch, mit dem Museum entsteht ein weiterer touristischer Anziehungspunkt.

 

Die Form des KTM Museums soll in etwa der einer Rennstrecke gleichen. Hier wird die historische Entwicklung der Marke und die Welt von KTM erlebbar dargestellt werden, auf drei Etagen und rund 9.500 Quadratmeter Fläche. Auch eine Schauwerkstatt mit gläsernen Wänden wird eingerichtet. Am Vorplatz ist ein weiteres Gebäude mit Restaurant und Wohnungen eingeplant, eine öffentliche Tiefgarage mit über 130 Stellplätzen gehört ebenfalls dazu.

 

Bauvorhaben haben die Orangen einige abgewickelt zuletzt. Das KTM-Hauptgebäude wurde um eine Etage aufgestockt, auch das Entwicklungszentrum erhielt eine weitere Reihe Büros obenauf. Eine neue Kantine war ein weiteres Projekt. Eine Ortschaft weiter in Munderfing, in der das KTM-Motorenwerk zu finden ist, ist soeben ein neues Logistikzentrum fertiggestellt worden. Gleich daneben entstehen neue Räumlichkeiten für den Motorsport. Auch das ohnehin schon imposante Fabriksgebäude von WP Performance Systems (Federelemente, Chassis und Kühlerfertigung) soll um weitere 10.000 m2 vergrößert werden.

KTM brummt. Brraaap! Eigentlich fehlt nur noch eine Rennstrecke neben dem Werk (Scherz).

Fotos + Computer-Darstellungen: KTM

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Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

1 Kommentar

  1. Es gibt eine Rennstrecke neben dem Werk, Allerdings ohne Braaaap. Neben dem Motorenwerk ist eine Elektrocrossstrecke 😉

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