Endurance-WM: Suzuka 8H Pre-Paket

0

In der Hitze der Nacht: Die Yamaha R1 des GMT94-Teams in Le Mans 2015.

Noch eine Woche, dann steigen die 8 H Suzuka (am 25./26.Juli). Der Endurance-Terminkalender fällt heuer etwas seltsam aus. 14 Wochen sind dann seit den 24 Stunden in Le Mans vergangen, eine verdammt lange Pause. Um wieder in Stimmung zu kommen für die atmosphärisch dichteste Motorsportdisziplin überhaupt, breiten wir im ersten Bilderblock stapelweise Fotos aus Frankreich mit aktuell antretendem Teams und Bikes aus.

In Suzuka packen die Werke die ganz große Kelle aus. Namhafte Teams schieben die stärksten Bikes unter den besten Fahrern an den Start. Es gibt viel Tamtam herum für die Zuschauer. Im Fahrerlager, beim Training und Qualifying, nach der Zieldurchfahrt, wenn die Piste geöffnet wird und alle Zielankömmlinge gefeiert werden. Weil Suzuka ultrahart für die Fahrer ist, wegen der unmenschlichen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit.

Neben den regulären Endurance-Spezialisten aus Europa auf Suzuki, Yamaha, Kawasaki, Honda und BMW werden besonders im Rampenlicht stehen: Casey Stoner, der für HRC ein Renncomeback gibt, zusammen mit Michael van der Mark und Takumi Takahashi auf einer Werks-Fireblade im Musashi Harc Pro-Team. Pol Espargaro, Bradley Smith und Katsu Nakasuga auf einer Factory Yamaha M1. Dominique Aergerter aus der Schweiz zusammen mit Josh Brookes auf einer FCC TSR-Honda. GP-Pilot Azlan Sha für das Honda Team Asia. Und Alex Lowes für Yoshimura-Suzuki, mit Takuja Tsuda und Josh Waters.

Die Fotos stammen von: Yamaha Racing (Mateusz Jagielski, www.photoPSP.com), Suzuki Racing (David Reygondeau, www.good-shoot.com), Hondaproimages + Honda Racing, Highside PR/Toni Börner, Kawasaki Racing, Bridgestone und Buenos Dias.

 

Der zweite, nachfolgende Fotoblock zeigt Bilder aus Suzuka aus dem letzen Jahr (2014), als Honda mit vd Mark/Haslam/Takahashi auf der Musashi RT Harc Pro CBR1000RR Firebalde gewann, vor Yoshimura-Suzuki und Kagayama-Suzuki. Immer wieder bemerkenswert, das bunte Spektakel im Fahrerlager und drumherum für die Besucher.

Die 8 Hours sind ein Fest für die Augen und die Sinne; jedes Jahr aufs Neue und seit Jahrzehnten. Der Gasgriffsalat hat in etlichen alten Archivschüsseln getrüffelt, um das irre Spektakel, das die Japaner dort abziehen, zumindest punktuell zu beleuchten. Die Superpole-Prozedur zur Ermittlung der Startaufstellung lässt an Theatralik nichts zu wünschen übrig, die Race-Queens und Grid-Girls laufen zu Hochform auf, beim Le Mans zählen die Zuschauer auf den Tribünen die letzten Sekunden laut mit runter, das Tempo ist mörderisch, die Fahrer sind nach jedem Stint vollkommen fertig, die Zahl der Stürze sprengt alles, bei der Zieldurchfahrt gibt´s ein Feuerwerk, danach bilden die Zuschauer, die auf die Start-Zielgerade dürfen, ein Ehrenspalier und klatschen die Fahrer ab, alle die es ins Ziel geschafft haben.

Noch nicht genug vom Endurance-Sport? Hier sind noch zwei Videos zur weiteren Einstimmung:

Das erste von Yamaha, erstellt nach Le Mans 2015:

 

Und eine Video-Doku über die weltbeste 13, »The one and only», die unter Regie von Hondas Ober-CB1300-Guru Kunitaka Hara bei HRC handgefertigt wurde und zweimal in Suzuka an den Start gebracht wurde, 2003/2004:

Videos via Youtube

Suzuka 8 H, Yoshimura-Gang 2014

About Author

Gerhard Rudolph, fährt Honda CB 1300 und am liebsten Jethelm mit dunklem Visier.

Leave A Reply